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Liebesgeschichte Stellt euch vor, Ihr habt ein Leben ohne Probleme. Fast ohne. Das einzige besteht darin, dass euer sechsualleben ein wenig mager ist. Wie ändert man das ab? Richtig, man steht in einer Disco, trinkt an der Bar sein Bier und wartet, wartet darauf, dass einen ein zuckersüßes Mädchen anspricht...... Das wäre natürlich der Idealfall. Es kann aber auch ganz anders kommen. Um meine folgende Geschichte vielleicht ein wenig verständlicher zu gestalten, vorab soviel : Ich hatte mal eine 3-jährige Beziehung, die war aber dann schneller beendet, als ich mir vorstellen konnte. Die Enttäuschung war natürlich dann ziemlich groß. Frust, allolo, rochen. Aber man ist ja nicht ohne, so das ich dann ziemlich schnell ein zuckersüßes Mädchen kennenlernte. Sie war schlank, natürlich, hübsch und sechsy. Eigentlich hatte Sie alles, was für mich ein Mädchen haben muß. 3 Monate ging es auch gut, ich fühlte mich aber schon wieder eingeengt. Erst eine 3-jahres Beziehung hinter mir, und nun schon wieder Beziehung, das konnte ich nicht. Entgegen meinen Gefühlen, welche ich im Ansatz schon verspürte, beendete ich dieses kurze Intermezzo. Naja, nun war ich wieder Single. Ich wollte alles anders machen. Meine Hörner abstoßen. Einfach frei sein. Dies gelang mir eigentlich auch. Ich nahm in dem nun folgenden halben Jahr alles mit, was irgendwie ging. Quantität war mir wichtiger, als Qualität. Knutschereien, peddink, mündlichverkehr, sechs, allolo, rochen. Aber irgendwie war das alles ziemlich anstrengend. Es begann mich zu nerven. Die ewigen , selben Gespräche, bei jedem Mädchen was du kennenlerntest. Ich ging nur weg, um die Geschöpfe meiner männlichen Geltungssucht kennenzulernen. Es wurde aber immer weniger. Sicher nicht bewußt, aber ich mochte nicht mehr. Es waren viele dabei, die mir nun wirklich nicht gefielen. Ich nahm mir vor, mich zu ändern. Keine Frauen mehr, Pause. Ich hielt es auch durch. Zwischendurch verliebte sich auch eine ich mich. Streß! Aber irgendwie rausgekommen, man ist ja nicht doof. Ich verknallte mich auch in ein anderes weibliches Geschöpf. Wie lange hat´s gedauert: 2 Wochen. Nun hatte ich echt keinen Bock mehr auf Girls. Man kommt auch solo durchs Leben. Von nun an, war im Genitalbereich tote Hose. Aber ich wollte es auch so. Ich nahm mir vor, nur noch Frauen zu nehmen, die mir wirklich gefallen. Die mich sechsuell anziehen. Die dem entsprechen, was meiner Phantasie entspricht. Aber erst mal kennenlernen. Selbst das wollte ich eigentlich nicht. Flirtversuchen ging ich aus dem Weg. Nur um keinen Streß zu haben. Ich schaute einfach weg. Dies ist mir mit Sicherheit nicht nur einmal passiert. Die Zeit verging. Weggehen hatte für mich eine andere Priorität. Spaß haben, Bier trinken, an Frauen dachte ich eigentlich nie. Klar, meine sechsuelle Frustration nahm im Laufe der Monate zu. Ich war mir aber mit mir im Reinen, dass ich auf die Frau warten will, mit der ich sechs aus Lust mache, und nicht aus Frustration. Wenn man sich allerdings nicht bemüht, dauert das alles ein wenig länger, als es die männlichen Hormone verkraften. So kam es auch dann, dass ich wieder rückfällig wurde, und ein Mädel „beglückte“, welches meinem Schönheitsideal nicht entsprach. Wir hatten allerdings nur peddink und mündlichverkehr. Sie wollte natürlich auch mit mir schlafen, versteht sich ja von selbst. So nüchtern war ich allerdings doch noch, um dies nicht zu tun. Ein wenig stolz besitzt man ja doch noch! Und wieder tote Hose. Mein Feeling für Frauen reduzierte sich immer mehr. Weggehen und Frauen kennenlernen, das war nichts mehr, was bei mir zusammengepaßt hätte. Ich wollte einfach nicht. Warum das so war, kann ich nicht beurteilen. Ich fühlte mich einfach wie nach einem Rausch. Nur das diesmal nicht der allolo eine Rolle gespielt hat, sondern einfach die Girls. Ich war mir sicher, die Frau die dir wirklich gefällt, die lernst schon noch kennen. Nur noch schöne Frauen, nur noch Frauen die du attraktiv findest, nur noch Frauen, die auch deinen Intellekt ansprechen. So ging es dann auch ein paar Monate weiter. Na gut, dies war meine Vorgeschichte. Ich wollte keinen Streß mehr mit Frauen. Aber wie immer kommt es anders als man denkt. Es war Samstag. Ich war in einer Disco. Ich fand es recht lustig. Habe natürlich auch ein paar Bier getrunken. Meine Freunde hatten mich grad kurzfristig im Stich gelassen. Die trauen sich was. Ich stand also alleine an der Bar und wartete bis mich ein zuckersüßes Mädchen anspricht, quatsch, eigentlich wartete ich nur darauf, dass ich ein neues Bier bekam. Das Bier kam nicht, dafür aber ein Mädel. Sie fragte mich, ob man mich ansprechen dürfte. Ich hätte eigentlich nein sagen müssen, mich ansprechen, das darf nur Britney Spears. Sie tat es aber trotzdem. Ich machte mir gar nicht die Mühe, mir sie näher anzuschauen. Sie laberte ein wenig, naja nett ist sie ja. Optik? Von hinten durchaus reizvoll. Eine halbe Stunde verging, wir tanzten kurz miteinander. Meine Freunde wollten nun gehen, darüber war ich gar nicht unglücklich. Wie gesagt, weggehen und Frauen kennenlernen, dass paßt nicht zusammen. Ich verabschiedete mich freundlich, aber kurz von ihr. Wir gingen nun zum Auto. Aufeinmal vernahm ich ein kurzes, aber recht lautes „Jens“. Das ist übrigens mein Name (sorry, ich weiß, ziemlich unanständig, mich nicht gleich vorzustellen) Sie stand vor mir, recht knapp begleitet, eiskalt war es. Sie fragte mich nach meiner Nummer. Die Situation fand ich niedlich. Dies hatte ein Mädel bis jetzt noch nicht gebracht. In Eiseskälte mir hinterherzulaufen. Meine Nummer gab ich ihr natürlich. So nahm alles seinen Lauf. Es folgten die ersten SMS-Nachrichten. Nur weil ich ein anständige Junge bin , beantwortete ich diese auch. War ja nicht an ihr interessiert. Ich fuhr nun an den Tegernsee (machte dort meinen Zivildienst). Das erste Telefonat folgte natürlich auch. Nett ist sie wirklich. Davon kann ich mir allerdings auch nichts kaufen. Mit der Zeit begann es langsam, unkontrollierbar zu werden. Die Telefonate nahmen Formen an, die alles bisher passierte in den Schatten stellte . Stundenlang. Der Rekord lag bei vier (!!!!!!!) Stunden. Ich mochte Ihren Charakter. Es hat mich nicht einmal genervt. Hilft aber nichts. Sie entspricht nicht dem, auf was ich viel zu lang gewartet hatte. Ich gab ihr allerdings das Gefühl, das dem so war. Ich weiß nicht warum. Klar das sie sich in mich verliebt., bei dem was ich labere. Warum????????? Kann ich ihr nicht sagen, was ich denke. Ne, dafür ist sie viel zu nett. Schon die zahllosen Telefonate und die noch zahlloseren SMS-Nachrichten reichten aus, um auf jeden Fall der Meinung sein zu dürfen, dass wir schon seit Ewigkeiten verheiratet sind. Warum ich das tat, des weiß i ned. Wir hatten sogar schon unser eigenes Lied: „Immer wieder, immer wieder denk ich an dich. Immer wieder, immer wieder vermisse ich dich. Tausend mal berührt, tausend mal gespürt. Tausend mal geliebt...........“ Wir sangen es gemeinsam am Telefon. Warum (????????) tat ich das. Sie war nun mittlerweile der Meinung, das wir schon so gut wie zusammen sind. Ich wußte echt nicht mehr was ich machen sollte. Ist ja auch meine eigene Schuld. Ich fand sie viel zu nett, als ihr mein wirkliches Gedankengut nahebringen zu können. Ich fühlte mich überfordert. Maßlos überfordert. allolo, rochen, Frust... Meine SMS-Nachrichten mußten Sie einfach davon überzeugen, dass ich sie auch will., dem war aber nun mal nicht so. Ich habe in meinem bisherigen Leben schon viel Blödsinn gemacht, aber diesmal sprengte es alle Ketten. Ich gebe einem Mädchen das Gefühl verliebt zu sein, warum, wieso bin ich so ein Softie? Schon seit Tagen hatten wir ausgemacht, dass sie mich am kommenden Freitag besuchen würde. Der Tag näherte sich. Ich wußte echt nicht was ich will. Nur um meine sechsualität zu befriedigen, ihr etwas vorzuspielen, das hat sie nicht verdient. Meine Art wäre das eh nicht. Ich tat es aber trotzdem . Unterbewußt. Es war nun Freitag. Ich hatte natürlich schon längst eine Flasche Sekt besorgt. Sollte ja ein netter Abend werden. Unterbewußt natürlich. Ich dachte den ganzen Tag darüber nach, wie ich mich verhalten werde. Laß meine männlichen Hormone nicht verrückt spielen, sag ihr was du denkst. Freundschaft: O.K. Liebe? Ne du Mädel. Ich wurde ziemlich nervös. So richtig vor meinem geistigen Auge hatte ich sie ja auch nicht mehr. Ich wußte nur soviel: Sie hat einen wirklich guten Charakter, ist lustig und gewitzt. Optisch gefallen tut sie mir aber trotzdem nicht. Männer, das Letzte....... Sie war nun mit dem Zug angekommen. Es war 21.30 Uhr. Ich begrüßte sie mit einer kurzen Umarmung. Ich merkte deutlich, dass sie sich mehr erwartet hatte, nur standhaft bleiben, denk an die Mädchen, die dir in deiner Phantasie gefallen, sie tut es nicht. 'Wir saßen nun in meinem Zimmer. Ich konzentrierte mich erst einmal auf ihre Optik. Ne, is ned der Hammer. Wir unterhielten uns. Sie ist wirklich verdammt nett, viel zu nett. Sie nahm ihr Brille ab...... Hätte sie lieber nicht tun sollen, dann wäre uns beiden ziemlich viel erspart geblieben. Ich war immer noch der Meinung, nichts mit ihr anfangen zu wollen. Ich, ich brauch doch keinen sechs, ich der immer auf die perfekte Frau gewartet hat. sechs? Was ist denn das? Ohne Brille, man glaub es kaum, war es echt nicht schlecht. Sie ist Südamerikanerin, die Augen dementsprechend, tief braun, echt faszinierend. Schlank ist sie ja auch. Meine Hormone, wieso besitze ich solche hindernden Dinge eigentlich? Müßte echt nicht sein. Alles was ich mir vorgenommen hatte, war plötzlich relativ. Ich wollte ES, und ich bekam es auch. War eigentlich leichter als Kaffee kochen. Ich küßte sie. Dieser verliebte Blick von ihr danach. Verdammt! Was machst du da eigentlich? Das kanns doch nicht sein. Ihre Küsse waren trotzdem der Hammer, voller Leidenschaft, südamerikanisch halt. Alles was ich mir vorgenommen hatte verschwand. Nur der sechsuell frustrierte Jens war noch vorhanden. So landeten wir dann auch im Bett. Erst mal nur Hardcorepeddink. Sie war allerdings so leidenschaftlich, dass dies schon ausreichte, um meiner Erleichterung Platz zu machen. Für mich echt ungewöhnlich. Erst mal kuscheln. Wenn schon, dennschon. Man kann mit einem Mädchen kuscheln, und ihr das Gefühl geben, dass es ein One-Night-Stand war. Man(n) kann aber auch mit einem Mädel kuscheln und ihr das Gefühl vermitteln, das man etwas für sie empfindet. Ich tat letzteres. Warum? Keine Ahnung. Ich hätte jetzt auch einschlafen können, dann wäre der Abend so zu Ende gegangen. Nein, ich tat es nicht. Sie fragte mich, was ich tun würde, wenn sie jetzt mit mir schlafen möchte. Als mir dies das letzte mal passierte, entschied ich mich für ein klares NEIN. Diesmal sagte ich nur „TESTEN“. Sie testete. Ziemlich erfolgreich. Wir hatten sechs. Kurz aber heftig. Ziemlich heftig sogar. Rein männlich, erleichterungstechnisch natürlich. Habe ich es nun geschafft, dass sie restlos in mich verknallt ist? Natürlich!!!! Warum? Warum? Warum? Der nächste Morgen, kuscheln, kuscheln, knutschen, knutschen, so richtig verknallt natürlich. Warum? Sie begann zu reden. Sie stellte mir Fragen. War ich für dich ein One-Night-Stand? Bist du ein Macho? Sehen wir uns wieder? Jeder Mann, der im Prinzip nur seine sechsuellen Frustrationen ausgelebt hat, hätte jetzt die richtigen Antworten gefunden. Ich nicht. Ich Softie. Ich redete so, als wäre ich in sie verknallt. Warum? Keine Ahnung! Und wieder sechs, richtig guten sechs. Sehr gefühlsintensiv. Rein männlich, erleichterungstechnisch natürlich. Sie fuhr nun nach Hause. Wir verabschiedeten uns so, wie sich ein Paar verabschieden würde, ein langer Kuß. Wie komme ich da je wieder raus (kleiner Scherz: Hätte nie rein gehen dürfen)? Sie ist verliebt in mich. Ich bin ihr Traummann vom Tegernsee. Endlose Telefonate folgten. Endlose SMS-Nachrichten. Jedesmal wollte ich ihr sagen, das aus einer Beziehung nichts wird. Ich konnte es nicht. Ich merkte , dass sie psychisch ziemlich angekratzt ist. Sie ist sogar beim Psychiater, das erzählt sie mir. Sie hätte schon so viele Enttäuschungen erlebt, diese Männer, alle sind sie gleich. Das sagt sie mir. Ich gebe ihr natürlich das Gefühl, dass ICH nicht so bin. Logisch. Ich doch nicht. Man, wieso? Sie wirkt so wahnsinnig zerbrechlich, so verliebt, so zart, was soll ich machen? Ich kann kein Arschloch sein, jetzt nicht mehr. Mit den Telefonaten wurde es immer krasser, diese Psyche. Sie spricht von einem teilweise nicht lebenswerten Leben. Sie spricht vom Tod. Checke ich es endlich. Irgendwas stimmt da nicht! Sie spricht von Männern, die sie grundsätzlich nur verletzten, deswegen ist sie auch beim Psychiater. Sie hat Angst davor, wieder verletzt zu werden, nicht von mir. Ich bin ja so süß, so lieb. Vielleicht bist du ja nicht so wie die anderen Männerschweine....das sagt sie zu mir. Dann reagiere mal drauf, das ist nicht so einfach. Die SMS-Nachrichten wurden immer mehr. „schlaf süß, träum von mir, ich vermisse dich“ immer sinngemäß das gleiche. Anstatt darauf nur oberflächlich zu reagieren, mußte ich ihr natürlich um so süßere Texte zurückschicken. Warum tat ich das? Keine Ahnung!!!!!!!! Ich war nun mittlerweile wieder daheim. Wieder Telefonate. Wir sind ja beide so lieb zu einander. So richtig wie ein Paar. Mittlerweile war selbst ich soweit, dass ich mit ihr so eine Art Beziehung eingehen könnte, eine auf Distanzen. Sie wohnt immerhin 60 km entfernt und ein Kind hat sie auch (hatte ich dieses unwichtige Detail vielleicht noch nicht erwähnt?). Aber eigentlich dachte ich dies nur, um sie nicht verletzten zu müssen. Ziemlich bescheuert! Das Ihre Psyche nicht die Beste ist, das wußte ich ja schon, aber was nun kommt, das übersteigt meine Grenzen : Vom Tod hatte sie schon einige Male gesprochen. Ich tat es abe eher als Spinnerei ab. Sie ist Kinderpflegerin. Am Abend fragte sie mich, wie man denn einem Kind erklären könne, was der Tod ist. Sie müsse gerade ein Referat über dieses Thema halten. Zufall? Am nächsten Morgen schrieb sie mir, eine Freundin von ihr sei gestorben. In so einem Moment wäre sie dem Tod näher als allen anderen. Mir wurde langsam mulmig. Im Laufe des Tages kamen noch viele solcher Nachrichten: .....Das Leben ist voller Entscheidungen. Man weiß nie welche die Richtige ist, wahrscheinlich erst dann, wenn es zu spät ist...... ....Sie will nicht mehr, sie kann nicht mehr, alles ist zum Kotzen.....Streß mit Allem.....mit Ihrem Sohn.........mit der Schule..........mit dem Leben........ sinngemäß: .....Der Tod ist nicht das Ende. Der Tod ist die Ehrlichkeit, der Tod ist die Ewigkeit...... Darauf rief ich sie an. Ich hatte wirklich Panik das sie sich etwas antut. Ich ließ das Telefon mehrmals klingeln. Niemand meldete sich. Ich probierte es öfters. Niemand meldetet sich. Ein verdammt ungutes Gefühl. In mir entwickelte sich eine Art Verantwortungsgefühl, das man nicht mit Worten ausdrücken kann. Sind das Hilferufe? Ist Ihre Psyche wirklich so krank? Ich muß ihr helfen! Aber wie. Wieso ich? Warum immer ich? Nach mehreren Versuchen ging sie dann ans Telefon. Sie wirkte um 100% verwandelt. Apathisch, arrogant, kalt. Sie will ihr Ruhe. Sie kann nicht mehr. Das Gespräch dauerte keine Minute. Sie legte auf. Ich war mir echt nicht sicher, ob sie nicht irgendwelche Tabletten genommen hat. Mir wurde übel. Was soll ich nur machen. Eine Stunde später folgender Text.... ..........Tut mir leid. Ich wollte dich vorhin nicht so vor den Kopf stoßen. Vielleicht verstehst du jetzt, warum ich es immer ablehnte, wenn jemand auf mich aufpassen wollte. Ich würde es eh nicht zulassen. Ich wollte nie, dass du dieses Gesicht von mir siehst. Zu viele haben dadurch schon kehrt gemacht Verstehst du nun........ Wie im schlechten Film. Was soll ich denn jetzt machen. Ich schrieb ihr nur, das ich ja versuchen könnte, es zu verstehen. Meine Gedanken schlugen Purzelbäume. Was nun? Der nächste Text von ihr: sinngemäß: Ich sehe dich, denn du lebst. Ich spüre dich, denn du lebst. Trotzdem hab ich Angst. Angst du könntest nie wieder kommen...... Die Situation überfordert mich total. Nur noch rochen. Stunden von Ihr kein Lebenszeichen. Ich mache mir Gedanken, wie als wäre ich mit ihr schon seit Jahren zusammen. Ich habe keine Verantwortung für sie, ich hab doch nur mit ihr geschlafen. Quatsch. Klar hast du Verantwortung, du hast doch mit ihr geschlafen. Hat dies etwas damit zu tun? Hast du sie verletzt? Nein hast du nicht. Ja hast du doch. Sie ist wirklich geistig krank. Sie kann dies bestimmt nicht steuern, sie braucht Hilfe, muß ich die ihr geben? Wenn ja, wie? Stellt euch vor, ich würde jetzt „Schluß“ machen. Ich müßte doch Angst haben , das sie sich etwas antut. Das kann ich nicht bringen. Aus Mitleid ihr Liebe vorspielen, noch unfairer. Erst einmal alles ignorieren, mit Erwartung darauf, was nun passieren wird. Spät abends, noch folgende Nachricht: Ich weiß nicht mehr was los war.......mir geht's aber total beschissen, meine Freundin ist doch nicht tot, war eine Verwechslung. Ein Freund von mir (der im übrigen total eifersüchtig auf mich ist) macht mich auch die ganze Zeit fertigen (im übrigen wegen mir). Er ist der Meinung, wer mich schon mit Kind nimmt, der muß doch bescheuert sein. Verstehst du jetzt warum ich den Tod herbeisehne?..........