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Junggesellenabschied von Richard

Sie sehen ein Bild von einer Alm-Hütte

Auf einer Hütte, lässt sich gut feiern!

Richard ist mit seiner Freundin schon viele Jahre zusammen. Nun hat er sich entschlossen zu heiraten. Da ist natürlich ein Junggesellenabschied Pflicht. Der JGA sollte auf einer Hütte in Hochfelln bei Traunstein stattfinden.

Diesen hat der Bruder des Junggesellen organisiert. Der JGA fand Anfang April statt. Normalerweise herrschen da ja schon frühlingshafte Temperaturen, dieses Jahr war es jedoch noch sehr winterlich. Zur Hütte sollte es zu Fuß gehen. Wir hatten uns auf eine 1,5 stündige Wanderung eingestellt. Aber es wurde dann doch etwas länger. Dazu aber gleich mehr.

Wir trafen uns an einem Samstag Nachmittag um 14.30 Uhr auf einem Wanderparkplatz. Nach der Begrüßung wurde der Junggeselle erst mal verkleidet. Und dann ging die Wanderung los. Erst war es recht eben und es ging gut voran. Doch sehr bald wurde es immer winterlicher und die Wege immer steiler. Wir waren aber frohen Mutes und hofften bald an der Hütte anzukommen. Zwischendurch musste Richard immer wieder Fragen beantworten. Für jede nicht beantwortete Frage musste er eine Runde bezahlen. Aber er schlug sich gut und konnte die meisten Fragen beantworten. Richard musste sich auch, sobald wir einer Frau begegneten, einen Anmachspruch ausdenken. Da tat er sich schon schwerer.



Nach einer Stunde Wanderung wurden die ersten schon müde. Es war auch sehr anstrengend. Aber die Wanderschilder zeigten immer noch eine Strecke von 1 Stunde an. Wie sollten wir das nur schaffen. Wir wanderten tapfer durch Schnee und Eis. Nach 2 Stunden mussten wir doch endlich mal das ein, oder? Irgendwann waren wir dann auch nicht mehr weit weg, so zeigte es zumindest die GPS-Navigation. Aber durch die verschneite Landschaft waren kaum noch Wege erkennbar und so verliefen wir uns auch noch. Wir erklommen eine Skipiste. Einige von uns waren echt fertig. Aber es half ja nichts, wir mussten auf die Hütte. Irgendwann sahen wir dann noch recht weit entfernt eine Hütte. Hoffentlich ist das die richtige. Nach weiteren hunderten von Metern Wanderung durch tiefsten Schnee waren wir dann da. Das war echt ein Glücksmoment.

Die Hütte war recht rustikal und gemütlich. Wir haben uns dann gleich alle mit einer heißen Suppe und später mit einer Currywurst gestärkt. Natürlich mussten wir gleich erst mal auf die geschaffte 2,5 stündige Wanderung anstoßen. Bald wurde uns wieder warm und die Strapazen waren vergessen.

Wir hatten den ganzen Abend viel Spaß, wir redeten über unsere Jugendzeit und machten die Nacht zum Tag. In den frühen Morgenstunden gingen auch die letzten zu Bett und schliefen selig für ein paar Stunden.

Wir frühstückten noch gemeinsam und machten uns dann an den Abstieg. Dieser war nicht so anstrengend wir der Aufstieg. Nach nur einer Stunde sind wir am Parkplatz angekommen. Der Junggesellenabschied war ein voller Erfolg, wir freuen uns schon auf die Hochzeit.