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aber nicht sein, ich mein, verknallt? Ich? Nach den paar Stunden??? Aber es war so, ganz echt.
Daheim angekommen, hab ich erstmal was gegessen. Setz mich so in die Küche und mein Handy klingelt. Wird wohl ein Freund sein, der mir ein gesundes, neues Jahr wünscht. Ich hob ab, und wer war dran. Christin! Sie fragte nur, ob ich gut angekommen sei, sie hätte sich Sorgen gemacht....!
Soviel zu dem Thema: „Danke, aber ich ruf eh nicht an.“
Am Abend schaute ich nur noch ein wenig fern. Ich war so k.o, dass ich fast im Sitzen eingeschlafen wäre. Machte mir noch ein wenig Gedanken, was denn die letzten Stunden so geschehen war. So ein selbstbewußtes Mädchen hast du wohl noch nie kennengelernt, dachte ich mir. Ja, und so ein attraktives Mädchen auch noch nicht. Könnte das der Treffer sein.....?
Am nächsten Tag schickte ich ihr eine SMS. Kam aber nix zurück. Dabei dachte ich mir nichts. Hätte ich auch nicht brauchen, sie hatte kein Guthaben mehr auf Ihrer Karte.
Aber am nächsten Tag......
Mein Papa hatte Geburtstag. Wir saßen so da, und mein Handy piepste. Es war eine SMS von Christin. Sie schrieb: „Du gehst mir ständig durch meine Gedanken, ist das schlimm?“....*dauergrinsen*. Ich schrieb zurück: „Nein, mir geht´s doch genau so...“ Und so schickten wir uns noch viele SMS hinterher....Sonja schrieb mir auch noch eine: „Ich wünsche Dir viel Glück, Liebe, und Erfolg im Neuen Jahr“. Ich glaub, ich flog grad ein paar hundert Meter über den Boden.
Man, vielleicht empfindet Christin ja wie ich. Ich mein, nach so vielen Pleiten mit dem weiblichen Geschöpf, wieso sollte ich nicht auch einmal Glück haben?
Ich konnte einfach nicht mehr aufhören an sie zu denken. Ich hatte noch nie so ein Gefühl der frischen Verliebtheit. Das kannte ich nicht, aber es fühlte sich toll an. Es soll nicht aufhören!
Bald telefonierten wir. Sie rief mich an. Sie wirkte ein bissl schüchtern. War ich auch die ersten Sekunden. Aber das verflog so schnell. Wir quasselten munter drauf los. Sie meinte, dass es so toll wäre, mit mir zu sprechen, ich bringe sie zum Lachen....
So vergingen die nächsten Tage. Sie rief oft an und schickte mir SMS. Ich meine, dass meiste ging von ihr aus. Aber nicht, weil ich sie nicht angerufen hätte, nein, sie kam mir nur einfach immer zuvor.
Irgendwann fragte ich Sie per SMS, wann wir uns denn wiedersehen. Sie schrieb zurück „Wann immer Sie wünschen, der Herr.“ Ich schrieb zurück, das es wohl am Wochenende klappen würde... So vergingen noch 2 Tage an denen wir telefonierten, und sie mir die süssesten SMS schickte, die ich bis dato von einer Frau bekam.
Man war ich verknallt. Ich hatte die ganzen Tage so mega-gute Laune. Hätte die ganze Welt umarmen können....das war mir noch nie passiert.
Am Freitag telefonierten wir dann, und machten aus, ich würde sie morgen anrufen, das wir ausmachen können, wann wir uns sehen.
Am Freitag kam dann Vicky zu mir. Sie sagte mir, dass Christin in mich verknallt sei...*megagrins* Wir gingen am Abend noch bissl weg. Und wieder SMS von Christin: „Ich denke an dich.“ und „Darf ich dich später noch anrufen...“ So mega lieb. Am Abend telefonierten wir dann auch noch.
Am Samstag mittag rief ich Sie dann an. Und sie meinte in verschachtelten Sätzen, dass sie heute nach Ingolstadt komme. Ich war wohl noch nicht so fit, hat ne Weile gedauert, bis ich das checkte. Aber kein Problem, ich sagte, ich hole sie vom Bahnhof ab....
Kurzer Blick auf die Uhr. Hiiiiiiiilfe! Mein Zimmer schaute aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, mein Kühlschrank war zum Gähnen leer, meine Haut war blaß, wie die eines Eskimos, und meinen Freund wollte ich noch im Krankenhaus besuchen. Nicht die Nerven verlieren. Auf geht´s: Erst mal meine Familie über den „Notfall“ aufklären. Die halfen mir und räumten mein Zimmer auf. Ich ins Auto. Samstag um 14.00 Uhr einkaufen gehen.... OK...in den nächsten Supermarkt. Nur sie hatte mir erzählt, das sie nur ökologische Nahrung zu sich nimmt. Aber soetwas hatte ich noch nie gekauft. Jens, zusammenreißen...also alle Regale durchgeschaut...Obst, Gemüse, Müsli, Vollkornbrot, Diaätsaft, Wasser, fettarmer Käse und Wurst, Biojoghurt, ne Flasche Sekt...schwitz....an der Kasse auch. Man ist das Zeug teuer. OK, zu meinem Freund ins Krankenhaus. Quatschen, von Silvester erzählen, Cappucino trinken....auf die Uhr schauen, oh, ich muss gehen.....schnell ins Solarium.....ok, wieder hübsch...ins Auto steigen...shit, das ist ja dreckig...ab in die Waschanlage....Vollgas nachhause...kleinen Bruder 3 Euro in die Hand drücken für die Innenreinigung meines Autos....unter die Dusche....stylen...was essen...und auf die Uhr schauen....und ab zum Bahnhof...puh, gerade noch Zeit für eine Zigarette...
Wir ihr lest, war ich meganervös. Ich schrieb ja schon, das sie so eine Aura auf mich hatte, als wäre sie fast eine Nummer zu groß für mich, also muss ja alles perfekt sein!
Der Zug kam, und ich sah sie auch gleich, als sie ausstieg. Sie konnte man einfach nicht übersehen. Ich gab ihr ein zärtliches Küsschen. Lecker.... Wir fuhren zu mir. Wieso bin ich eigentlich nervös, ich mein, ich bin in solchen Situationen nie nervös. Mein Herz klopfte...aber ich, ich lass mir doch nix anmerken und wirkte souverän wie immer. Wir saßen dann in meinem Zimmer, aber irgendwie wirkte sie schüchtern, und setzte sich etwas weiter weg. Ihr Selbstbewußtsein? Aber so fand ich sie ja gleich noch einmal eine Portion süßer... Wir redeten viel. Also da war sie wieder sehr selbstbewußt. So ging das recht lang. Aber ich wollt schon noch ein wenig kuscheln. Sie kam von der Toilette, und ich meinte: „He Süße, magst nicht bissl zu mir kommen?“ Und schwupp die wupp saß sie neben mir. Wir küssten uns.... Hab ich schon erwähnt, dass ich noch nie eine Frau geküsst hatte, die so süß küsste. Ich meine, ich habe wirklich schon ne Menge Frauen geküsst....!
Was mir aber wieder auffiel, war dass sie schon sehr von sich überzeugt ist in Bezug auf Ihr Aussehen. Das betonte sie ziemlich oft. Aber ich mag selbstbewußte Frauen und deshalb fand ich das in Ordnung.
Wir fuhren dann in die Stadt um uns mit Vicky zu treffen. Auf dem Weg dorthin sagte sie zu mir: „Irgendwie ist das heut komisch..“ „Komisch?“ fragte ich sie. „Ja, aber auf eine ganz schöne Weise...“ Ich glaube, ich wußte, was sie meinte. Mir ging´s nicht viel anders....
Wir gingen dann in eine Bar, wo wir allerdings nicht sehr lang blieben. Danach fuhren wir noch in eine Disco, um mich nur noch ein Stückchen mehr in sie zu verlieben....zum einen trank sie ein paar Bier, was ich super fand. Bin ja auch nicht gerade dem allolo abgeneigt. Viele Frauen sind nervig, wenn sie betrunken sind, so aber nicht sie. Sie kam nur im halb-stunden-takt zu mir und meinte „Jens, ich bin betütelt“ und das fand ich megasüß. Ich mags nicht, wenn Frauen beim weggehen ununterbrochen wie eine Klette an mir hängen, und genau das tat sie auch nicht. Sie war immer mal wieder woanders, tanzte alleine für sich hin. Ich beobachtete sie dabei. Fand ich auch süß. Aber an diesem Verhaltensmuster merkte ich auf jedenfall, dass sie ein Mensch ist, der die Distanz braucht....Nein, keine Psychologie. Das hatte ich mir doch nach Sonja fest vorgenommen....
Gegen 3.00 Uhr meinte Sie dann, ob wir nachhause fahren können. Sie war auch schon ganz schön betütelt....
Bei mir angekommen, setzten wir uns dann in mein Wohnzimmer um noch etwas zu quatschen. Über Gott und die Welt, wie immer. Ich merkte, wie sie sehr unsicher war. Für sowas hab ich ein gutes Bauchgefühl. Lag wohl daran, das es ja die erste Nacht zusammen war, abgesehen mal die im Schlafsack. So meinte ich dann, das wir doch jetzt ins Bett gehen können. Aber ich hatte keine sechsuellen Hintergedanken. Wirklich, ganz ehrlich. Zum einen, weil ich doch meistens mit meinem Gehirn denke und nicht mit meiner Männlichkeit, zum anderen, weil immer noch diese Aura da war, die sie in meinen Augen umgab. Ich spürte, das sie in sechsueller Hinsicht sehr schüchtern war, obwohl sie davon noch nie etwas erwähnt hatte. So legte ich mich dann auch ins Bett, lies aber mein T-Shirt an. Wollte ja nicht gleich wie auf dem Präsentierteller daliegen. Sie war noch Ewigkeiten im Bad, typisch Frauen halt. Sie kam, und meine Annahme bestätige sich natürlich wie immer. Ich weiß nicht was das war, ein Jogginganzug, oder doch eher eine Ritterrüstung. Nein, das war übertrieben, sie war halt ziemlich stark bekleidet. So legte sie sich neben mich, gab mir noch ein Küsschen und rollte sich in meinen Arm ein und hielt meine Hand....und schlief ein, zumindest tat sie so. Das war mir in dieser Form noch nie passiert. Ich zog zwar in meinem Leben immer genau die Frauen an, die etwas vorsichtiger mir der sechsualität umgingen, aber sagen wir mal ein bissl was, war immer passiert. Aber es störte mich nicht im geringsten. So schlief ich dann auch ein. Nachts wachte ich immer mal wieder auf. Und sie hielt die ganze Nacht meine Hand und war wie ein kleines Baby in meinem Arm eingerollt. Genau so, wie ich es liebe!!!! Das war so obermegagigasüß, so obermegawarm. Ich glaube, sie hat die ganze Nacht meine Hand nicht losgelassen. Wir schliefen dann ziemlich lang, so bis gegen 12.00 Uhr. Wir standen auf und ich machte ein ziemlich umfangreiches Frühstück. Ich merkte, wie verzückt sie davon war. Es gab halt alles, was das ökologische Herz begehrte. Wußt ich doch, dass das Einkaufen nicht umsonst war....Und so quatschten wir Ewigkeiten. Dann half ich ihr noch, etwas für ihre Schule am Computer zu machen. Ich weiß nicht, wie oft sie sich dafür bedankte. Also für mich ist soetwas selbstverständlich, für sie scheinbar nicht. Dann erzählte sie mir noch, von einem Computerproblem bei ihrer Mutter, das ich lösen konnte. Wir knutschten dann noch ein wenig. Es war schon abend, und Vicky kam, um sie mit nach Nürnberg zurückzunehmen. Wir tranken noch Kaffee, und ich schenkte ihr meine Kaffeemaschine....Noch ein dicker Abschiedskuß.....*dauergrinsen*
Am späteren Abend kam dann noch folgende SMS: „Ich realisiere es, der Wahnsinn, für mich hat noch nie ein Mann Kaffee gemacht, geschweige denn Frühstück. Eine andere Welt...“ Das hat mir sehr geschmeichelt. Ich schrieb zurück: „Das ist doch kein Problem, für dich würde ich auch die Sterne vom Himmel holen....“
Ich schlief spät ein. Als ich am nächsten morgen, oder besser gesagt, mittags aufwachte, wieder eine SMS, welche sie mir um 3.00 Uhr (!!!!) geschickt hatte: „Das mit dem Computer hat funktioniert. Du bist super, ein Genie...Ha, jetzt hab ich ihn!“ Ich weiß bis heute noch nicht, was sie mit der Aussage „Ha, jetzt hab ich ihn“ meinte. Hat sie jetzt den Computer (aber den hat ja ihre Mutter) oder DEN Mann gemeint. Ich denk lieber nicht drüber nach, sonst müsste ich jetzt eine rauchen....
Laßt mich ein kurzes Fazit ziehen:
Ich kannte sie bis jetzt noch keine 7 Tage. Ich war verliebt, bis über beide Ohren, und nach Vicky´s Aussage war sie das ja auch. Ich fand sie genial. Ich hatte noch nie eine Frau kennengelernt, die meiner Definition einer „Traumfrau“ so nahe kam....
Ihr Selbstbewußtsein war extrem, sportlich ohne Ende, und Ernährungsfetischist. Horoskope interessierten sie auch erheblich. So meinte sie oft: „Hätt ich gewußt, das du Krebs bis, wäre ich damals an Silvester gleich auf die Party gekommen. Ich hab nämlich immer einen Krebs gesucht.“ Ich bin ja nun mal Krebs.
Ich war der Meinung, das da schon sehr viel, ich meine sehr viel von ihr kam. Ich war zwar auch sehr verliebt, aber so sehr gezeigt, hatte ich es ihr auch wieder nicht. Es waren ja erst 7 Tage. Ihre Anrufe, ihre SMS. Ich war jedenfalls voll und ganz der Meinung, DIE Frau kennengelernt zu haben. Zweckpessimismus? Was ist das? Das Gefühl: „Sei doch froh, dass du mich hast...“ Wo ist das? Was ich damit sagen will: absolut kein Selbstschutz, wie ich es mir nach Sonja vornahm.
So verging der Montag und der Dienstag. Wir telefonierten, meistens rief sie an. Wie immer, war sie so süß, zum anbeißen. SMS wie diese: „Ich würde so gern kuscheln, ich liebe kuscheln....“ Ihr Selbstbewußtsein fiel mir aber immer wieder auf. Sie war so sehr von ihrem Aussehen überzeugt, als gäbe es nichts wichtigeres auf dieser Welt.
Am Mittwoch dann musst ich geschäftlich Richtung Hannover fahren. Als ich auf Höhe Nürnberg war, telefonierten wir. Ich sagte Ihr, dass ich die Nacht wohl im Auto schlafen werde, da ich die Ware erst am Morgen abliefern könne. Darauf meinte SIE, das ich doch vorbei kommen könne. Na, nichts lieber als das. Ich hatte zwar keine Ahnung mehr, ob ich zu ihr finden würde, aber King of the Road macht das schon, und so stand ich auch kurze Zeit später vor ihrer Tür. Sie kam dann runter, und wir gingen noch einen Döner essen. Wir liefen Händchenhaltend durch die Stadt um dann zu ihr zu gehen. Ich solle doch bitte gleich in die Küche gehen, ihr Wohnzimmer wäre zu unordentlich, das wolle sie mir nicht antun. Da fragte ich mich schon, was sie denn für einen Bezug zur Ordnung hat, aber das war mir letztenendes ja auch egal. So saßen wir in der Küche und tranken Kaffee und begannen, wie immer zu reden. Erst normale Themen, über was man halt so redet. Aber das Gespräch begann tiefgründiger zu werden. Wir begannen über unsere Vergangenheit, besonders über unsere Beziehungsvergangenheit, zu sprechen. Erst zaghaft. Sie meinte, sie hätte erst 3 Freunde gehabt, und sonst nur 2 Knutscherein. Ich hielt mich mal eher an der Aussage, ich hätte auch erst 3 gehabt. Kam mir in dem Moment als intelligenter vor, da sie auch meinte, sie wäre in solchen Sachen sehr altmodisch. Gelogen hatte ich ja damit auch nicht, ich hatte erst für 3 Frauen ein „Beziehungsgefühl“ Das sie die 4. war, das musst ich ihr nun nicht direkt auf die Nase binden. Das Gespräch wurde tiefgreifender. Ich erzählte auch etwas über diese Geschichte, ich meine den ersten Teil, über Johanna. Warum ich das tat, weiß ich auch nicht. Idiotisch, hatte sich wohl so ergeben. Aber sicher nur oberflächlich. Daraus entwickelte sich aber dann ein Gespräch, wo ich der Meinung war, das wir das jetzt noch nicht führen sollten. Sie erzählte von ihrer Vergangenheit. Besonders von einer Geschichte und deren Folgen für ihr Leben, für ihr Verhalten. Was
Am nächsten Tag fuhr ich abends auf eine mittellange Tour. Auf dem Rückweg rief ich sie an, da mich mein Weg an Nürnberg vorbeiführte. Ich erreichte sie allerdings nicht. Sie rief mich erst zurück, als ich schon fast wieder daheim war, und da wollt ich auch nicht mehr zurück fahren. Aber es war ja schon Freitag und wir machten aus, dass wir uns morgen sehen. Ich sollte sie mittags anrufen. Also schaute ich mit enrico und seiner süßen Freundin noch paar Videos an. Gleich nachdem ich am nächsten Mittag wach wurde, rief ich sie an. Sie meinte, sie hätte heute ihr erstes Tanztraining, also hätte sie erst am abend Zeit. So vereinbarten wir, dass ich am späteren Abend bei ihr bin. War aber OK, da an diesem Tag ein Riesenstau auf der Autobahn war, so dass ich eh nie nach Nürnberg gekommen wäre. Später telefonierte ich noch mit Vicky und machte aus, dass ich sie zuerst abhole. So fuhr ich gegen 20 Uhr von daheim los und fuhr zu Vicky und holte sie ab. Wir hatten eigentlich vor, auf eine Party zu gehen. Da Vicky´s „Freund“ allerdings nicht dabei war, wollte Christin nicht mehr auf die Party, da man da ja eh nur zusammensitze und keine anderen Leute kennenlernen könne. Naja, eine Analyse erspare ich mir jetzt. Ich hab ja eh immer recht. Jedenfalls waren wir dann bei ihr, süßes Küsschen, Händchen halten....Sie hatte etwas leckeres gekocht, was mir gut schmeckte. Sie meinte, das bald ein Faschingsball wäre, wo WIR unbedingt hingehen müssten, wenn´s allerdings dieses Jahr nicht klappe, dann können wir es ja im nächsten Jahr nachholen. Was ich damit sagen will: Sie hat von einer Zukunft gesprochen.....
Wir entschlossen uns nun in eine Musikkneipe zu gehen. Allerdings hatte sie kein Geld und wollte noch zur Bank. Aber da es eh schon sehr spät war, meinte ich, ich könne ihr was leihen. Das wollte sie erst nicht, da man dann so abhängig wäre. Auch das analysiere ich jetzt mal nicht. Letztenendes nahm sie dann doch mein Geld. Die beiden Mädls tranken ein paar Bier und ich Wasser. Irgendwie war Christin nicht gut drauf. Nicht das sie sich etwas anmerken lies, aber ich spüre soetwas. Manchmal stand sie neben mir und ich legte zärtlich meine Hand auf ihren Rücken. Das schien ihr zu gefallen. Nur konnten wir den ganzen Abend nicht wirklich ein Gespräch aufbauen, was sehr ungewöhnlich war. Aber wie gesagt, sie wirkte bedrückt. Wir blieben bis die Kneipe zumachte. Dann wußten wir nicht so recht, ob wir noch was machen sollten und entschieden uns noch bei Vicky einen Kaffee trinken zu gehen. Was wir dann auch taten. Sie wirkte jetzt wieder gelöster. Wir waren dann bis zum Morgengrauen bei Vicky. Ich fühlte, dass sich da eine Distanz zwischen mir und Christin aufbaute, und das gefiel mir gar nicht. Hätte aber auch nicht gewußt, wie ich das ändern könnte. Mir kam es so vor, als versuchte sie sich immer mit etwas zu beschäftigen, nur um nicht in meiner Nähe zu sein. Nur wirklich nicht offensichtlich, aber ich spüre soetwas nun mal. Sie merkte dann, dass ich müde wurde uns fragte, ob wir fahren könnten. Also fuhren wir zu ihr. Mit einem Nebensatz merkte sie noch an, dass wir aber dann gleich schlafen würden, wie als hätte sie Angst davor, dass ich sechs haben wollte. Naja, im Auto nahm sie meinte Hand und das Gefühl der Distanz war wieder weg. Sie sagte: „Eigentlich hätten wir ja heute auch daheim bleiben können, aber das wäre ja auch blöd gewesen, dann wäre Vicky allein gewesen...“
Bei ihr angekommen, redeten wir noch ein bißchen. Sie wurde aufeinmal total seltsam. Ich kannte das Verhalten von Frauen nur zu gut. Sie sagte: „Du merkst bestimmt, das ich nicht
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