logo

Singles Ingolstadt  

Singles Nürnberg  

Singles München  

Singles Regensburg  

 

[index] [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21]

ich damit meine. Nicht wirklich mein Geschmack, aber das muß es ja auch nicht sein. Ich stand neben den beiden, wie eine Rolle Drops. Lag zum einen daran, dass er einen Kopf größer war, als ich, und doppelt so breit, und zum anderen, dass ich mich an dem Gespräch nicht wirklich beteiligen wollte. Er sprach mich dann auch mal an, wie gnädig. Nur biß ich mir in dem Moment auf die Zunge und verschluckte meinen Kaugummi. War nicht wirklich peinlich, ich fragte ihn vorzugsweise, wo es zur Toilette ging. Ihre Freundin meinte dann noch zu mir, wie sehr es sie schmerzen würde, dass Sandra bald in Australien ist. Dafür war ich wohl der schlechteste Ansprechpartner. Wieso kommt eigentlich niemand mal auf die Idee, mich zu fragen, wie ich mich dabei fühlte? Dann kamen noch so zwei Typen zu uns. Waren wohl Freunde von ihr. Der eine textete mich in seinem Vollrausch gnadenlos zu. Aber naja, da kann man ja mal zuhören, der anderer kümmerte sich wohl mehr um Sandra, hatten sich wohl auch schon länger nicht gesehen... und tauschten dann wohl auch noch ihre Nummern aus. Rein freundschaftlich natürlich. Der Abend ging dann ziemlich früh zu Ende. Darüber war ich aber nicht wirklich unglücklich. Als wir dann im Bett lagen, wollte ich einfach nur noch schlafen. War schon lange auf den Beinen. Auf größere Kuscheleinheiten hatte ich nicht wirklich Lust. In Sachen Ex-Freunden war ich schon immer ein wenig empfindlich und wenn ich mir vorstellte, dass sie mit den beiden Typen, welche ich ja heute gesehen hatte, im Bett war, dann verging mir eher die Lust. Dann begann sie aufeinmal so ein blödes Thema. Sie meinte, es täte ihr leid, dass sie zur Zeit so auf ihrem Ego-Trip sei. Aber sie könne nicht anders. Sie hatte schon ein paar Stunden vorher gemeint, dass sie nächstes Wochenende keine Zeit hätte, da sie mit ihrer Freundin auf die Streetparade nach Zürich wolle. War ja ok. Mich zu fragen, ob ich mitwolle, wäre ja überflüssig gewesen. Die Woche darauf, könnte es auch sein, dass sie keine Zeit habe. Sie bekäme Besuch aus Ingolstadt. Das würde nicht anders gehen, da ihre Freundin, welche ja grad schwanger ist, gerade noch so „wenig“ schwanger wäre, dass sie die Strapazen auf sich nehmen könne. Ja und ihr guter Freund, ihr wißt schon, welcher ihr beim Streichen geholfen hatte und bei dem sie übernachtet hatte, würde wahrscheinlich dann auch Zeit haben. Es wäre ja eigentlich auch nicht ihre Art, zu bestimmen, was man am Abend mache. Deswegen würden wir auch morgen auf so ein Zigeunerfest gehen, ohne dass sie mich gefragt hätte, ob ich dazu überhaupt Lust hätte, weil sie eben ihren Ego-Trip hätte. Aber das würde daran liegen, dass sie eben bald nach Australien gehe... Ich begann abermals mit einem Statement: „Paß mal auf. Erstmal ist das wieder ein blödes Timing für so ein Gespräch. Das hatten wir ja schon mal. Wenn du in den nächsten Wochen wenig Zeit für mich hast, find ich das natürlich nicht wirklich toll, aber wir führen nun einmal eine außergewöhnliche Beziehung und die erfordert nun mal außergewöhnliche Umstände. Damit komme ich schon klar. Wenn nicht, dann werde ich schon meine Konsequenzen ziehen. Soll nicht dein Problem sein. Wenn es für dich ein Problem ist, wenn du bestimmst, was wir am Abend machen, ist das für mich keins. Ich habe in meiner Vergangenheit ja nun mal schon viele Fernbeziehungen gelebt, und habe daher natürlich Erfahrung in solchen Dingen. Es ist doch klar, das du die Abende planst. Ich kenne hier ja niemanden, ich werde ja wohl kaum alleine in eine Kneipe gehen. Wäre ja wohl blöd. Ich würde es auch lächerlich finden, wenn du mich fragen würdest, ob du gewisse Dinge tun darfst. Das ist nicht mein Verständnis von Beziehungen. Jeder sollte seine persönlichen Freiheiten haben, anders könnte ich eine Beziehung nicht führen. Wäre ja ungekehrt genauso, wenn ich keine Zeit habe, dann habe ich auch keine. Ich weiß nicht, welche Klammermechanismen deine Ex-Freunde hatten. Ich habe sie nicht....“ Sie fand das wohl ganz in Ordnung, was ich sagte und schlief dann an mich gekuschelt ein. Ich streichelte sie, und fand noch lange keinen Schlaf. Ich mußte nachdenken. Fühle ich mich in dieser Position wohl? Ich musste einfach meine Denkweise anders definieren. Aufhören, in ihre diese Beziehung zu sehen, die ich in ihr sah. Es als das akzeptieren, was es wirklich war. Dazu gehörten natürlich Einschränkungen in meinem Verhalten. Ich entschloß mich, in Zukunft weniger zu geben. Nicht so überzudosieren. Ich merkte, wie sich meine vorhandenen schlechte Laune auflöste. Denn mit der Betrachtungsweise konnte ich damit leben. Alles eine Frage der Perspektive. Sie schlief schon lang. Ich nahm ihren Kopf in meine Hände und küsste sie zärtlich auf ihre Augen. Sie wurde kurz wach und lächelte mich im Halbschlaf ganz süß an. Ich sagte zu ihr: „Schlaf, kleiner Engel, schlaf wieder ein.“ Ich verstand ihre Situation wirklich und wollte ihr helfen, diese so einfach wie möglich zu machen. Der nächste Tag war dann sehr schön. Wir waren mit ihrer Freundin beim Baden. Sie war sehr lieb und anschmiegsam. Ich riß mich zusammen und war nicht zu lieb, so wie ich es mir die Nacht vorher vorgenommen hatte. Dieser Typ, mit dem sie gestern Nummern getauscht hatte, er heißt übrigends Pauli, simmste ihr auch. Sie können ja mal einen Kaffee trinken gehen. Manchmal wäre Eifersucht vielleicht doch nicht fehl am Platze. Am Abend waren wir dann eben auf diesem Zigeunerfest. War wirklich gar nicht so schlecht und ich trank das ein, oder andere Bierchen. War nicht gerade wenig. Wir waren dann jedenfalls noch bei einer Wahrsagerin! Diese versprach mir, dass es durchaus eine Zukunft mit Sandra nach Australien geben würde. Wie optimistisch von ihr. Es war kein langes Gespräch mit ihr, nur einen klugen Satz sagte sie mir zum Schluß des Gespräches: „Hören sie mehr auf ihre Intuition, die ist bei ihnen stark ausgeprägt....“ Wie recht sie damit hatte.....! Sandra war auch bei der Wahrsagerin. Zu ihr sagte sie, es würde an ihr liegen, ob es eine Zukunft nach Australien gibt. Es wäre ihre Entscheidung. Wie kommen sie eigentlich auf dieses Thema, wenn es doch für Sandra keine Zukunft gibt....???? Der Abend wurde recht lang, aber es war ziemlich lustig. Am nächsten Tag waren wir bei ihren Großeltern mit ihrer Familie beim Kaffeetrinken eingeladen. Ich war nett und höflich wie immer. Es war auch ihre Tante aus Zürich dabei. Jedenfalls verabredete sie dann mit ihren Eltern, sie am letzten Augustwochenende zu besuchen. Soetwas hatte Sandra auch schon angedeutet. Na super, existierte ich vielleicht auch noch? Meine Laune änderte sich schlagartig. Nicht weil sie wieder in die Schweiz fuhr und keine Zeit für mich hatte, nein. Sondern ich beobachtete sie. Wie sie über die Streetparade redete, über Australien. Das mit soviel Vorfreude, so glücklich. Ich fragte mich, wie das alles funktionieren sollte? Sie ist so sehr mit ihrem Leben beschäftigt. Ist es eigentlich mein Recht, darin eine Rolle spielen zu wollen? Sollte ich nicht einfach aufstehen, mich ins Auto setzen und fahren? Sollte ich sie nicht einfach ihr Leben leben lassen? Ich spürte deutlich, dass es so, wie ich mir alles ausmahlte, nicht funktionieren konnte. Ich wäre gern etwas alleine gewesen, um nachzudenken. Nur verhinderte das die Situation. So setzte ich ein starres lächeln auf und dachte nach. Kann ich das wirklich? Kann sie das wirklich? Ja, sie wollte mich immer auf den Boden der Tatsachen zurückholen, das hatte sie mir ja versprochen. Ich erinnerte mich, wie sie ziemlich am Anfang folgenden rührenden Satz zu mir sagte: „Ich wünschte mir immer, das es einfach jemanden gibt, der mich lieb hat und mich in den Arm nimmt und jetzt bist du da.“ Eigentlich ein wirlich süßer Satz, nur in Anbetracht der gegenwärtigen Situation, kam ich mir eher vor, wie ein Teddybär, den man nach Bedarf in den Arm nimmt und der einen lieb hat. Auf der anderen Seite trat doch genau das ein, über das wir schon oft gesprochen hatten, mit dem ich auch immer einverstanden war. Eine Zeitbeziehung mit anderen Regeln. Später waren wir dann auch wieder bei ihr. Sie fragte mich, ob etwas sei, ich würde so ernst schauen. Sie war so lieb, gab mir ein Bussi. Ich verneinte, wollte nicht mit ihr darüber reden. Letztenendes war es ja auch mein Prolem. Sie tat nichts, was nicht nachvollziehbar wäre, nichts, über das wir nicht gesprochen hätten. Sie telefonierte dann mit einer Freundin. Ich legte mir ihr Kuscheltuch auf mein Gesicht und dachte weiter nach. Es geht hier ja nicht um das Gefühl. Das ist bei mir unverändert stark. Ich denke auch bei ihr. Es geht um die Situation. Die ist schon fast pervers. Aber warum nicht das Beste daraus machen? Warum nicht die gemeinsame Zeit genießen, auch wenn die nicht viel war. Ich entschloß mich in diesen Minuten alles dafür zu tun, damit es noch bis November funktionierte..... Der Nachmittag und der Abend waren auch noch wunderschön. Wir badeten gemeinsam, sie war so lieb, wie immer. So süß, so goldig. Wir schmusten, schauten fern, kuschelten, massierten uns und... naja ihr wißt schon. Am nächsten Morgen machte sie mir noch frühstück. Ich gab ihr einen Abschiedskuß...Abschiedskuß? Im nachhinein betrachtet ein mehr als trauriger Gedanke........... Ich war dann jedenfalls daheim. Ich rief meine E-Mails ab. Sie hatte mir schon eine ganz süße geschrieben. Sie fand das Wochenende sehr schön und freut sich auf das nächste Mal. Am Abend simmste ich ihr. Da kam dann nur so ein blöder Kommentar zurück, ihre Oma hätte sich beschwert, ich hätte mich für den Kaffee nicht bedankt. Sag mal, wo sind wir denn hier. Im Mittelalter? Ich war sehr nett, höflich, zuvorkommend. Das reicht doch wohl. Ich rief sie dann an und meinte, ich wollte gern ihre Stimmt hören. War ja ein ganz nettes Gespräch. Nur sie hatte scheinbar ein Problem damit, dass ich ihr immer soviele Kosenamen gab. Das wäre ihrer Freundin und ihrer Mama auch schon aufgefallen. Also, wenn das jemanden auffällt, dann muss man ja diejenigen, denen es auffällt, darauf ansprächen, oder sehe ich das falsch. Ich sagte ihr, in einem etwas arroganten Ton, andere Mädchen würde es freuen, aber wenn dir das zuviel ist, ich bin für jeden Kompromiß zu haben... Wußte nicht wirklich, was sie wollte. Trotzalledem ein liebes Gespräch. Am Abend schrieb ich ihr noch eine E-Mail. Intuitiv meldete ich mich mal am Dienstag nicht. Sie auch nicht. War das erste Mal seit 6 Wochen, dass wir nichts voneinander hörten.... Am Mittwoch früh aber ein liebe (!!!!) E-Mail. „Hallo Schnuffel, sorry das ich mich gestern nicht gemeldet habe.....bla, bla, bla....“ Sie war gestern dann noch weg. Mit ihrer Freundin und dem Pauli. Und mit Pauli war sie dann noch alleine in der Fußgängerzone spazieren und noch im Freilichtkino und noch auf ein Glas Wein bei ihr. Klar, aber keine Zeit mir wenigstens eine SMS zu schreiben. Trotzalledem war es eine liebe E-Mail, mit Küsschen und „Deine Sandra“.... Also nichts, auf was man irgendetwas schließen konnte... Ich musste mit Anhänger nach Ungarn, das dauert ewig. So fuhr ich los. Ich hatte ein Bild von ihr ausgedruckt, welches sie mir am Sonntag per Mail geschickt hatte. Ich klemmte es vor den Spiegel, das ich sie ganz nah bei mir hatte. Ich schickte ihr eine „Gute-Nacht-SMS“. Die blieb unbeantwortet. Naja, dacht ich mir. Ich konnte mir allerdings nicht vorstellen, das dies etwas zu bedeuten hätte. Das kann nicht sein. Donnerstag nachmittag war ich dann daheim. Total übermüdet. Ich rief noch meine E-Mails ab. Natürlich war eine von Sandra dabei. Ich öffnete sie eher langsam, hatte so ein blödes Gefühl. Anrede: „HI“ Irgendwie unpersönlich. Ganz kurz und knapp schrieb sie nur, es wäre gut, wenn wir heute abend telefonieren könnten, sie sei zwischen 17.30 uhr und 19.30 Uhr daheim. „Deine Sandra“ Entweder sie ist wirklich grad arg gestresst, oder....Genau, mir war klar, was passieren würde. Ich ging duschen. Versuchte mich auf das Gespräch zu konzentrieren. Ich war nervös, versuchte ruhig zu bleiben, was mir auch gelang. Ich rief sie an. Ihre Stimme klang leise, unsicher, fast traurig.... Ich: „Hi Süße, na wie geht´s dir“ Sie: „Hi, naja ganz gut...“ Ich: „Na, was hast du gestern noch gemacht?“ Sie: „Nicht viel, der Pauli war bei mir. Wir haben nur fern gesehen.“ Ich dachte: „Pauli, Pauli, immer nur Pauli. Langsam nervt´s“ Ich: „ Ja, schön. Ich war in Ungarn, weißt du ja, war ziemlich anstrengend.“ pause Sie: „Du, wir müssen reden...“ (in einer Stimmlage, die bedrückt, traurig klang) Ich: „Ja, na dann, mach mal.“ (ich wußte, was jetzt kam) Sie: „Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll...“ Ich: „Sag´s einfach, sei einfach ehrlich!“ Sie: „Du, ich kann keine Beziehung führen...“ Ich dachte: „Jetzt nur ruhig bleiben, konkret, du kannst das!!!!“ Es würde mich freuen, wenn ich vor Australien nochmal was von dir hören würde, vielleicht eine E-Mail oder ein Telefongespräch?! Aber ich überlasse die Entscheidung und den Zeipunkt dir, ich möchte nur, dass du weißt, dass ich gern als eine gute Freundin für dich da sein würde und ich mich über eine Nachricht von dir freue! Danke für alles, was du für mich getan hast - ich weiß es zu schätzen und werde die Zeit nie vergessen! Mach´s gut (mein großer Bruder) Deine Sandra Diese Zeilen zu lesen, tat weh. Eigentlich tat es jetzt erst weh. Auch wenn ja nichts drin stand, was sie nicht so auch am Telefon gesagt hätte, war das so endgültig. Ich überdachte meine ganze Einstellung zu dieser Situation und schrieb ihr folgendes zurück: Hallo Sandra, danke für Deinen Brief. Ersteinmal soviel: Mittlerweile verstehe ich Deine Entscheidung und kann sie auch voll und ganz akzeptieren. Laß mich auch noch ein paar Worte finden: Als Du mir Deine Entscheidung mitteiltest, war ich im ersten Moment natürlich sehr wütend. Auf Dich, aber vmündlichlen auch auf mich. Darauf, so naiv gewesen zu sein, mich Dir so offenbart zu haben und Dir so meine Verletzlichkeit zeigte. Ich habe Dich einfach an Punkte in meinem Inneren herangelassen, an denen noch nicht viele Frauen vorher waren und dies in einer Geschwindigkeit, die mich selber mehr als überraschte. Ich hatte in Dir etwas Besonderes gefunden und das Gefühl wollte ich für mich verteidigen. Auch wenn Du viele Dinge, welche ich zu Dir sagte, als „Spinnerei“ empfunden hattest, so waren sie doch für mich sehr real und zu hundert Prozent ehrlich. Das macht ja gerade die Faszination des Verliebtseins aus, nicht immer nur konkret zu denken. Deine Entscheidung zu hören, tat natürlich weh, da muss ich nicht um den heißen Brei reden. Allerdings hab ich in den letzten Jahren mein persönliches „Notfallprogramm“ zusammengestellt, welches ich in dieser Situation wieder durchgezogen habe. Wie das aussieht, das kannst Dir ja bestimmt denken. Ich hab mir einfach eine Woche frei genommen. Hab jeden Abend Party gemacht, hab meinen Marktwert getestet. Mich einfach soweit abgelenkt, das ich keinen Liebeskummer spürte, oder zumindest dahin verbannte, wo er nicht zu sehr weh tat. Natürlich hab ich in dieser Woche auch sehr viel nachgedacht. Damals, als wir in Mailing beim Eis essen waren, hätte mir eigentlich schon klar sein müssen, daß Du eine solche Beziehung nicht führen kannst. Du sagtest, daß Du nur in „Schwarz“ und „Weiß“ denkst, und das die Grautöne fehlen. Genau das, kann man auf Deine Entscheidung ummünzen. Entweder Du führst eine „richtige“ Beziehung oder gar keine. Und genau, das ist der Unterschied. Ich kann Beziehungen auf viele Arten führen, Hauptsache ich kann es für mich definieren. Und genau mit diesem Unterschied in unserer Denkweise hätte es nie funktionieren können, dies hätte mir eigentlich klar sein müssen. Vielleicht war es das auch, nur ich wollte es nicht wahr haben. Kannst Du Dich erinnern, als Du mich am Sonntag fragtest, ob was mit mir sei, ich würde so ernst schauen? Du hast schon recht gehabt, es war tatsächlich was. Ich denke, in diesen Stunden wurde mir sehr bewußt, daß Du unsere Beziehung so nicht führen kannst. Nenne es einfach meine ausgeprägte Intuition, Recht habe ich ja wieder mal gehabt. Mittlerweile denke ich, das es mir nicht leichter gefallen wäre, wenn Du mich hättest nach 3 Wochen gehen lassen. Im Gegenteil, so war es besser. So hast du wenigstens einmal nicht mit Deiner Vernunft gefühlt, sondern mit Deinem Herzen und hast mir gezeigt, dass auch Du ein Gefühl für mich hattest. Nach 3 Wochen einfach so den Schlußstrich zu ziehen, hätte mehr weh getan. So war wenigstens die Situation nicht so theatralisch und mehr real. Wer nun die Entscheidung herbeiführt, ist im Endeffekt egal, das Ergebnis bleibt das Gleiche. Das Du die Entscheidung am Telefon getroffen hast, war OK. Eine andere Möglichkeit hätte es nicht gegeben. Auch ich möchte Dir sagen, daß ich unsere gemeinsame Zeit als sehr schön empfunden habe und das, was Du mir zurückgegeben hast, war für den Moment vollkommend ausreichend. Die Wärme, welche Du mir gegeben hast, war aufjedenfall etwas Besonderes. Im Prinzip muss ich Dir sogar dankbar sein. Zum einen, daß Du mir ein Stück weit die Augen geöffnet hast, das ich so, wie ich Beziehungen führe, Sie in Zukunft nicht führen sollte. Darüber hab ich den letzten Tagen besonders viel nachgedacht und zum Anderen, daß ich jetzt weiß, wieviel Wärme ich in einer Beziehung erwarte. Auch ich wünsche Dir, daß Du irgendwann jemanden findest, der Deine Lebensenergie teilen kann und mit dem Du glücklich wirst, denn auch Du bist ein sehr liebenswerter Mensch. Ich verstehe Deine Entscheidung und bin auch nicht böse auf Dich. Ich denke, das unser Fundament aufjedenfall eine Freundschaft rechtfertigt. Wenn Du mal in Ingolstadt bist, können wir einfach, als gute Freunde, einen Kaffee trinken gehen. Ich dachte erst, das ich das nicht könne, aber mit dem nötigen emotionalen Abstand, war es die einzig richtige Entscheidung, so das ich damit kein Problem habe. Auch ich danke Dir, für alles was du mir gegeben hast und werde auch die Zeit nicht vergessen. Bis dann (meine Kleine Schwester) (-: Dein Jens Wie schon gesagt, eigentlich fing es jetzt erst an, weh zu tun. Die Wut war weg. Ich vermisste sie, ihre Wärme, ihr Lächeln. Klar, jeder wird sich jetzt fragen, warum denn das weh tuen kann. Es waren nur 6 Wochen, ich wußte doch, dass sie eh nach Australien geht. Aber das hat wenig damit zu tun. Gegen eigene Gefühle kann man nichts tun. Warum sollte man auch? Sie war etwas ganz besonderes für mich. Sie war hundertprozentig. Ich habe in der Geschichte schon über viele Frauen geschrieben. Hab mich oft schnell verliebt. Habe geliebt. Habe viele Frauen, zu meiner Traumfrau erkoren. Nur woher sollte ich wissen, das es SIE gibt. Vielleicht klingt das alles übertrieben. Aber ich war noch nie so verliebt, wirklich noch nie. Egal wie die Situation auch war, ich habe nie aufgehört zu träumen. Es war mein Traum! Den habe ich mir von ihr nicht nehmen lassen. Gegen jede Vernunft, gegen jeden Verstand. Ich hatte mich für das Gefühl entschieden. Ich habe in vielen Stunden versucht, zu ergründen, warum alles so gekommen ist. Warum ich so blind war, was sie für ein Mensch ist. Logik will ich immer, und die steckt hinter allem. Auch hier... Fangen wir mal damit an, dass wir sie analysieren: Sie erzählte mir ja, dass sie seit 3 Jahren keine wirkliche Beziehung hatte. Das ist eine lange Zeit. Sie erzählte mir, dass sie schon seit ca. einem halben Jahr damit abgeschlossen hatte, eine führen zu wollen, eben wegen Australien. 3 Jahre keine Beziehung geführt? Aber trotzdem relativ viele sechsaffären... Dann ist das eine Flucht, Flucht vor Gefühlen, Flucht vor Nähe, Flucht vor Bindung. Aber Wärme braucht der Mensch natürlich. Deshalb hat man sechsaffären. Zum einen natürlich, aus Begierde, die hat jeder Mensch, zum Anderen aber auch, weil dies auch Wärme, Nähe bedeutet. Nur ist diese Nähe und Wärme nicht wirklich befriedigend. Wie muß sich das anfühlen, du schließt damit ab, keine Beziehung mehr vor Australien führen zu wollen. Du verzichtest  

Intern
Home
Impressum
Sitemap

 

Lifestyle und News
Reisen für Singles
Barfusschuhe
Nichts zum anziehen!
Zitate für Singles
Schönling?

 

Wo Singles kennenlernen ?
Beim Sport
Beim Aquabiking-Aquacycling
Beim Hobby
Beim Tanzkurz
Beim lesen
Beim Kochen
Am Valentinstag
Eine Liebesgeschichte

 

logo