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Liebesgeschichte Nur hatte ich (als Kurierunternehmer!!!) kein Auto, so dass sie mich abholen musste. War mir schon ein wenig peinlich, aber was soll´s. Ich stieg zu ihr ins Auto, das dies eine außergewöhliche Situation darstelle, muss ich wohl nicht weiter erklären. Aber ich habe ja Routine in so etwas, und redete die seltsame Stimmung nieder. Wir gingen dann in eine Kneipe und kamen dann ziemlich schnell auf den Punkt. Unsere damalige Beziehung!!!! Sie rechtfertigte sich mit Händen und Füßen, sie hätte mich nie betrogen. Alles nur ein Mißverständis. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich das glauben soll. Nur war mir das nach einem halben Jahrzehnt ziemlich egal. Entgegen meiner eigenen Erwartung, war doch wieder ein Symphatiegefühl da. Ich erläuterte ihr, wieso ich mich in den letzten Jahren so distanziert zu ihr verhalten hatte. Sie verstand das. Jedenfalls dauerte das Gespräch mehrere Stunden und sie fuhr mich wieder nach Hause. In den nächsten Wochen gingen wir dann ab und zu gemeinsam weg und tranken gelegenlich was. Dabei lernte ich auch ihre Freundinnen kennen. Ich hatte also ziemlich regen Kontakt zu meinen 2 „Wichtigsten“ Ex-Freundinnen. Ich fand´s mittlerweile ganz witzig. Johanna hatte ich ja mittlerweile gesagt, dass ich nicht mehr mit ihr schlafen werde. Sie rief mich dann mal an, und sagte, ihr würde es nicht gut gehen, ob sie bei mir vorbeikommen könne. Das tat sie dann auch. Ich tröstete sie, wie man eben eine „gute Freundin“ tröstet. Schlußendlich landeten wir dann doch noch mal im Bett und schliefen miteinander. Das sollte dann auch das letzte Mal gewesen sein! In der Früh fuhr sie wieder heim. Am gleichen Abend kam dann Tanja zu mir. Wir tranken etwas gemeinsam. Sie konnte natürlich nicht mehr nach Hause fahren, so dass wir dann gemeinsam in einem Bett schliefen. War irgendwie total komisch. Wir kuschelten sogar miteinander. Aber das bedeutete mir nichts! Einfach so eben. Ein paar Tage später meinte Tanja dann auch im alloloisierten Zustand, das sie noch etwas von mir wolle. Ich sagte ihr, das dies aber nichts würde. So vergingen 2 Wochen, an denen ich mit den Beiden telefonierte und simmste und gelegentlich mit Tanja wegging....Naja, war wie immer Single, und wollte nicht unbedingt etwas daran ändern......!!!!! Nur wenn ich daran nichts ändern möchte, heißt das ja nicht, das da Frauen nichts dran ändern möchten....!!! Es war Freitag. Ich war an diesem Tag, entgegen meines normalen Charakters, richtig mies drauf. Ich hatte an diesem Abend erfahren, das ich eine wirklich große Summe ans Finanzamt bezahlen muss. Ich wollte eigentlich an diesem Abend nicht weggehen, weil ich wirklich andere Sorgen hatte. Aber was soll´s. Das ändert auch nichts, also ging ich mit meinen Jungs auf´s Bürgerfest und trank erstmal ein paar Frust-Caipirinhas. Ich stand so im Kreise meiner Freunde an einer Bar und hatte nichts mehr zum Trinken. Diesen Zustand muss man natürlich ändern, also fragte ich in die Runde, ob ich jemanden noch etwas mitbringen solle....Da vernahm ich auf einmal eine weibliche Stimme, die da meinte: „Ja, mir!“ Ich registrierte dies nicht wirklich, weil ich eben nicht so gut drauf war. Aufjedenfall nicht gut genug um zu flirten. Ich holte mir jedenfalls ein Bier, was sonst und ging zurück zu meinen Freunden. Da stand sie nun noch immer, so klein, so ganz ohne was zu trinken in der Hand. Eigentlich hab ich ja nun heut genug schlechte Laune gehabt, das reicht jetzt eigentlich. Ich ging zu ihr, und fragte sie, ob sie einen Schluck von mir haben möchte. Sie bejahte. Und so kamen wir ins Gespräch. Wir redeten ziemlich viel, dabei erwähnte sie auch, das sie bald nach Kempten zieht und dann im November für ein Jahr nach Australien geht. Es wurde noch ein sehr lustiger Abend, an dem ich zum Schluß wirklich nicht mehr nüchtern war. Ich fand sie mittlerweile richtig süß. Nun begann es zu regnen. Wir stellten uns unter einen Schirm. Sie legte Ihren Arm um mich. So richtig süß. Jeder, der meine Geschichte gelesen hat, weiß, wie ich zu süßen Mädchen stehe... Meine Freunde hatten sich mittlerweile verabschiedet und wir beide waren allein. Sie meinte, sie müsse dann nach Hause laufen. Und so nett, wie ich nun mal bin, bot ich ihr an, sie heim zu begleiten. Ohne Hintergedanken, ihr kennt mich! Ich fand sie richtig symphatisch. So liefen wir eine Weile und blieben kurz stehen. War so eine ganz komische Situation. So ein beinahe Kuss. Aber sie wollte nicht wirklich und zog im letzten Moment ihren Kopf weg. Wir liefen weiter, und blieben stehen und....Ratet Mal! Ja, richtig, wir küssten uns. Hätte jetzt wohl niemand einen anderen Tipp abgegeben. Zu ihr nach Hause war es wirklich ziemlich weit. Wir redeten. Nur was ich da sagte, ich weiß nicht, für das, das wir uns erst wenige Stunden kannten...Ich erzählte ihr, das ich der Meinung sei, ich sei anders als andere Männer, das ich nicht gleich mit jeder ins Bett möchte, das ich mich sehr für Psychologie interessiere...Nicht unbedingt Gesprächsthemen die man in dieser Situation führt. Aber so bin in eben. Nun waren wir an ihrer Wohnung angekommen. Wir küssten uns, ziemlich lang. Sie fragte, wie es denn nun jetzt weiter geht, wie ich nach Hause komme. Ich bestellte mir jedenfalls ein Taxi. Nur war gerade Bürgerfest und da dauert das nun mal ewig. So redeten wir und redeten wir und küssten uns und küssten uns. Das Taxi kam nicht. Ich fragte nach, wo es denn bleibe und bekam nur zur Antwort, dies würde noch eine Weile dauern. Sandra, so heißt sie übrigends, sagte, ich könnte auch bei ihr schlafen, aber wir würden dann gleich ins Bett gehen. Nichts lieber als das. Ich bestellte das Taxi wieder ab....So lag ich nun in ihrem Bett, was voller Kuscheltiere war. Ich nahm ihren riesengroßen Elefant und benutzte ihn als Kopfkissen. Sandra war jedenfalls im Bad. Ewig! Ich konnte kaum noch wach bleiben, war ziemlich müde und, naja, auch angetrunken. Nur einfach so einschlafen, das wäre ja nun wirklich ziemlich blöd. Nach einer ganzen Weile kam sie dann. Ich musste ein wenig schmunzeln, sie hatte so einen mega-süßen Schlafanzug an. Nicht so eine Ritterrüstung, wie schon Mal weiter oben in der Geschichte erwähnt. Soetwas ganz süßes eben. Richtig goldig! Wir gaben uns noch einen Gute-Nacht-Kuss! Sie legte sich in meinen Arm und wir schliefen ein. Immer wenn ich aufwachte, lag sie ganz eng bei mir. Wie als wären wir schon ewig zusammen. Ich deckte sie zu und streichelte sie sanft. Wir wachten ziemlich früh auf. Erstmal ein „Guten-Morgen-Bussie“ Wir blieben noch eine Weile liegen und kuschelten, so richtig warm, so richtig süß. Später fuhr sie mich heim. Sie musste an diesem Tag noch für ihre bevorstehende Prüfung als Ergotherapeuthin lernen. Wir gaben uns einen Abschiedskuß und beschlossen und an diesem Abend wieder auf dem Bürgerfest zu treffen.... Ich war ziemlich müde, hatte einen Kater. Ich setzte mich in mein Zimmer rauchte eine, machte mir frühstück und dachte nach. Was war eigentlich grad passiert? Es war anders. Anders? Ich habe ja nun wirklich schon viele Frauen kennengelernt. Aber es war anders. Anders? Ich habe auch schon mit vielen Frauen gekuschelt. Aber es war anders. Anders? So warm, so verschmust, so süß, so goldig. Ich verstand mich nicht wirklich. Ich dachte an sie und musste schmunzeln. Ich habe mich doch jetzt nicht wirklich verknallt? Das kann doch nicht sein. Sie fliegt ja eh bald nach Australien. Da kann ich mich doch nicht verknallen! Das ist nicht rational! Außerdem kenne ich sie doch noch gar nicht! Das ist nicht rational. Das letzte mal, als mir das so schnell passierte, gab es einen Grund. Das war Christin und damit wollte ich ja letztenendes nur meinen Liebeskummer von Sonja kompensierten. Soweit analysierte ich das ja damal für mich. Diesmal gab es aber nichts zu kompensieren. Also,wieso dann? Weil sie so ist, wie sie ist! Am Nachmittag telefonierten wir dann, und verabredeten uns für den Abend, wieder auf dem Bürgerfest. Ich freute mich auf sie und konnte nicht aufhören, an sie zu denken! Da stand sie, so süß, so lieb, so goldig. Es wurde ein lustiger Abend. Wir liefen mit einem Freund von ihr über´s Bürgerfest, ich lernte ein paar Freunde von ihr kennen und sie lernte meine Freunde kennen. Sie fragte mich dann, ob ich heute bei ihr schlafe, sie würde gern kuscheln. Nichts lieber als das! Zum Schluß saß ich dann mit meinem Bruder, seiner Freundin und Sandra an einer Bar. Fand ich richtig Klasse! Und so liefen wir wieder eine Ewigkeit zu ihr. Wieder lag ich in ihrem Bett und wartete eine ganze Weile auf sie, da sie wieder im Bad war. Und wieder dieser goldige Schlafanzug. Sie erzählte mir dann von ihrem „Kuscheltuch“, ohne dem sie nicht schlafen könne. Das passte zu ihr, wie die Faust auf´s Auge. Sie war eben ein so richtig süßes Mädchen, in das man sich einfach verlieben musste! Diesmal blieb es nicht beim Kuscheln und ihre Qualitäten diesbezüglich waren, drücken wir es mal jugendfrei aus, mehr als vorzüglich! Wieder eine Nacht, in der wir ganz eng umschlungen schliefen. Hab ich schon erwähnt, das sie schnarchte? Normalerweise nervig, aber selbst das fand ich niedlich. Wir wachten dann auf und wieder ihre, naja, vorzüglichen Qualitäten und wieder fuhr sie mich nach Hause. Und wieder saß ich da, mit einer Zigarette in der Hand und mit einem Kater. Ich war wirklich richtig heftig müde, die Nacht hatten wir wirklich kaum geschlafen. Ich spürte, das ich richtig heftig verliebt war, über beide Ohren. Wahr haben wollte ich das nicht, aber man kann ja nichts dagegen tun. Mir wurde jetzt erst richtig bewußt, das sie nach Australien fliegt. Nur was soll ich denn jetzt machen? Auf mein Gefühl verzichten, warum denn? Sind doch noch 5 Monate, da kann viel passieren. Ich spürte, das sie einen Punkt in mir berühte, den noch keine Frau berührt hatte. Ich kann das jetzt schlecht ausdrücken, weil ich selber nicht wirklich weiß, was ich damit meine. Man(n) hat ja eine Vorstellung in seiner Phantasie, wie eine Frau sein muß. Ich hatte das Gefühl, dass sie dieser Phantasie vollständig entspricht... Am Abend gingen wir dann am Baggersee spazieren und führten ein richtig gutes Gespräch. Darüber wie wir sind, über unsere Vergangenheit, über unsere Beziehungsvergangenheit, über Australien. Dabei erwähnte sie, dass sie in den letzten 3 (!!!!) Jahren, keine wirkliche Beziehung mehr hatte. Fand ich jetzt schon ungewöhnlich. Aber ich werd hier nichts analysieren, diesmal nicht! Sie meinte auch, sie hätte schon seit anfang des Jahres, damit abgeschlossen, eine Beziehung führen zu wollen, eben wegen Australien. Sie erzählte mir auch von einem Ex-Freund, mit dem sie 3 Jahre zusammen war, und der wohl schon, nennen wir es mal aus Datenschutzgründen, Probleme, hatte. Aber wie gesagt, ich analysiere nichts. Am Abend fuhr ich dann mit enrico nach Prag. War mega Streß. Wir schickten uns liebe SMS. Ich sprach mit enrico natürlich auch über Sandra. Spät am Abend waren wir dann noch immer im Auto unterwegs. Wieder eine SMS von ihr. Sie fragte mich, ob sie noch anrufen darf, sie sei so nervös, da sie morgen ihre Prüfung schreibt. Ich rief sie an. War unser erstes richtiges Telefongespräch. War wirklich lieb. Ich musste tief durchatmen, weil ich da wirklich merkte, das sie ähnlich fühlt. enrico fragte sich dann auch, warum sie das denn eigentlich tut, obwohl sie doch sowieso nach Australien fliegt.... Obwohl ich sehr spät ins Bett kam, stellte ich mir früh 6.00 Uhr den Wecker, um ihr eine SMS zu schicken, in der ich ihr nochmal alles Gute für ihre Prüfung wünscht. „Wie lieb von dir, jetzt kann ja nichts mehr schief gehen. Gut-Schlaf-Bussi“ ihre Antwort. Die nächsten Tage waren wirklich sehr schön. Wir sahen uns jeden Tag. Ich hatte dann Geburtstag. Sie schickte mir eine SMS: „Ich wünsche meinen lieben Schnuffel alles liebe zum Purzeltag“ Sie schenkte mir ein Kochbuch, da sie wußte, dass ich mich in der Regel nur von 5-Minuten-Terrinen ernährte. Sie schrieb ein wirklich liebes Gedicht rein. Ich machte dann eine Geburtstagsparty. Sie fuhr Geri nach der Party heim. Zu ihm meinte sie dann: „Das mir das jetzt noch passieren muss, vor Australien!“ Mann kann es nun mal nicht steuern, wann man sich verliebt! Mit den Tagen, die vergingen, fühlte ich, wie besonders sie ist. Fühlte ich, wie sehr ich in sie verliebt bin. Ich hatte das Gefühl, bei ihr so sein zu dürfen, wie ich bin. Eben dieser verschmuste Kuschelteddy. Bei den meisten Frauen hatte ich eher das Gefühl, dies unterdrücken zu müssen. Nicht so bei ihr, weil sie doch genau so war. Ich hatte sie gefunden. Meine Traumfrau. Das ist nicht einfach eine Aussage, sondern die Wahrheit. Sie war mein I-Punkt. So eine Frau hatte ich noch nicht kennengelernt, die eben genau das hatte, was ich an einer Frau erwarte. Zu dem Zeitpuntk kannte ich sie noch keine 10 Tage, aber trotzdem. Eigentlich ist das ja kindlich naiv, nach den paar Tagen weiß man noch nichts über eine Frau. Es fühlte sich aber nun mal nicht nach 10 Tagen an, sondern nach viel, viel länger... Sie schickte mir eine SMS: „Wollt dir nur sagen, dass ich dich lieb habe“ Na also, wußt ich doch, dass sie so empfindet, wie ich. Als wir uns dann das nächste mal sahen, sagte ich es zu ihr: „Ich habe dich lieb“ Nach so wenigen Tagen, sagte ich soetwas noch nie. Aber es war so ehrlich gemeint. Ich lernte dann auch eine Freundin von ihr kennen. Sie meinte dann, sie könne sie mir doch für die Dauer von Australien ausleihen. Ich meinte darauf nur, dass dies wohl so nicht gehe, wir sind ja nicht auf dem Basar. „Kannst doch froh sein, dass ich dich nur verleihe, und nicht hergebe.“ Dieser Satz ist wichtig. Sie sprach hier durchaus von einer Zukunft nach Australien! Ich begann alles etwas überzudosieren, mit dem was ich zu ihr sagte. Ich sagte ihr, sie sei meine Traumfrau, machte ihr Komplimente am laufenden Band. Sie meinte dann immer nur „Spinner“ zu mir, in einem süßen Ton. Aber was sollte ich denn machen, es war doch sehr ehrlich gemeint. An diesem Wochenende nahm ich sie sogar mit zu meiner Mutter. Nach so wenigen Tagen hätte ich dies nie getan. Aber bei ihr, war ich mir so sicher, das dies richtig sei. War auch ein schönes Wochenende. Am Abend gingen wir weg, tanzten gemeinsam. Wir gingen spazieren, sie pflückte mir einen Blumenstrauß. Ich schrieb ihr ein liebes Gedicht, was sie sehr freute. Wir sprachen dann auch über Australien. Ich beschloß dann mit meinem Bruder, sie besuchen zu kommen. Das war auch voll mein ernst.... Am nächsten Tag saßen wir gemeinsam in der Badewanne und sprachen das erste mal ernster über die Situation mit Australien. Sie meinte, wir können uns nichts versprechen. Ein Jahr ist eine lange Zeit. In diesem Jahr können viele Dinge passieren. Wir hatten schon in Gesprächen vorher geklärt, das dies natürlich in jedem Fall einen „Cut“ bedeutet und das jeder sein eigenes Leben führt. Auch ohne Treue. So realistisch war ich von anfang an und sagte ihr das auch. Allerdings immer mit einer Zukunftsperspektive, für den Fall das es bis November funktioniert. Dies kann man natürlich vorher nie wissen. Aber ich erhoffte es mir von ganzen Herzen! Ich begann mit meinem Statement: „Sicher ist das eine außergewöhnliche Situation. Das wir uns nichts versprechen können ist klar. Aber es ist nun mal so, du bist meine Traumfrau. Und ich werde den Teufel tun, und dich nur wegen einem Jahr Australien aufgeben. Ich habe noch nie eine Frau wie dich kennengelernt. Klar kann in diesem Jahr viel passieren. Klar können wir uns anderweitig verlieben. Aber das muß nicht sein. Wenn man immer im Hinterkopf behält, das es da jemanden Besonderen gibt, dann geht alles“ Sie meinte dann, sie wolle dann schon wissen, welche Frauen ich in dieser Zeit kennenlerne und sie schreibt mir dann auch, welche Männer sie kennenlernt.... Alles in allem, war da aufjedenfall eine Zukunftsperspektive, die sie nicht wirklich verläugnete. In den Momenten, in denen ich alleine war, merkte ich aber schon, wie es jetzt schon weh tat, wenn ich daran dachte, dass sie irgendwann am Flughafen steht und fliegt. Es bildete sich so eine richtige Kugel im Magen. Wir waren nun gute 3 Wochen zusammen. Sie hatte ihre Prüfung bestanden. Ich hatte sogar schon ihre Eltern kennengelernt, welche ich auch sehr symphatisch fand. Wir sahen uns sehr oft, und alles war richtig wunderbar, schön, warm und befriedigend in allen Belangenen. Ich hatte das Gefühl sie schon ewig zu kennen. Wir schickten uns die süßesten SMS. Einmal schickte sie mir spät nachts, eine SMS, sie könne nicht schlafen. Ich rief sie darauf hin an, und wir telefonierten mitten in der Nacht. Es war jedenfalls gigantisch. Ich war sicher schon oft verliebt, auch manchmal schnell. Aber noch nie so. Sicher merkte ich mit der Zeit, dass wir schon in manchen Dingen ziemlich verschieden sind. Aber das war auch gut so. Ihre Lebensperspektive unterschied sich schon von meiner. So meinte sie zum Beipiel einmal, sie hätte durchaus noch vor, nach Australien noch mal nach Köln und Hamburg zu ziehen, um einfach noch etwas zu erleben, aber im gleichen Atemzug meinte sie auch, sie wußte ja nicht, das sie mich kennenlernt. Es war alles ausgeglichen. Von ihr kam soviel Wärme, soviele liebe Sachen, soviele Kuscheleinheiten. Ich fühlte mich wohl, wie selten vorher. Sie war meine Traumfrau. Am süßesten fand ich immer, dieses Geräusch, wenn wir kuschelten, so ein hoher Ton, so süß, ich hätte sie auffressen können. Sie war einfach so, wie ich mir eine Frau vorstellte.... Nach Australien wollte sie mit einem guten Freund fliegen. Sie sahen sich nicht oft, aber kannten sich schon ziemlich lang. Er besuchte sie jedenfalls jetzt in Ingolstadt für ein paar Tage. Verständlicherweise hatte sie in den Tagen keine Zeit für mich. Hatte ich aber auch nicht wirklich, da ich geschäftlich ziemlich eingespannt war. Jedenfalls unternahmen sie ziemlich viel. Irgendwie fühlte ich mich komisch in diesen Tagen. Nicht weil ich eifersüchtig war. Eifersucht ist für mich die Angst meine Freundin wegen einem anderen Mann zu verlieren. Diese Angst hatte ich nicht. Allerdings wollte ich ihn natürlich kennenlernen. Er