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Liebesgeschichte Sie hat wohl gemerkt, das ich das durchschaue. Mit dieser Betrachtungsweise wirds nämlich auch logisch, sonst wäre ihr Verhalten in den letzten 3 Wochen nicht nachvollziehbar gewesen. Am Handy und per sms immer super lieb und süß, aber sobald es darum ging, das wir uns sehen, hat sie einfach dicht gemacht. Wenn man eine "Beziehung" auslaufen lassen möchte, in dem man sich rar macht, dann macht das ein logischer Mensch anders. Dann sag ich jemanden nicht, wie super ich es finde, das er mich zum Lachen bringt. Dann schreibe ich ihm nicht, das ich ihn so schnell wie möglich wieder sehen möchte. Nein, wenn man sich so verhält, dann hab ich Angst vor meinem eigenen Gefühl und bin mir nicht sicher, ob ich das Gefühl will. Dann halte ich den Kontakt solange, bis ich weiß, das ich es nicht will.... Und das sie sich mit ihrer Entscheidung nicht sicher war, das hab ich auch bei unserm Gespräch gemerkt. Da meinte sie zum Beispiel, das sie wegen diesem Gespräch, auf ihr Tanztraining verzichtet hätte, und da sähe ich mal, wie wichtig ich ihr wäre. Ich wäre etwas Besonderes. Ich denke, wenn ich jemand wichtig für mich ist und etwas Besonders, dann ist das doch durchaus eine Person, mit der ich zusammensein kann. Aber ich kanns eben nicht, wenn ich Angst vor diesem Gefühl habe.... Um die Analyse zu vervollständigen, noch so viel. Kurz darauf hatte sie wieder einen Typen, bei dem sie im Bett nicht so verklemmt war, wie bei mir, sondern gleich in die Vollen ging. Zu Vicky die Aussage: „Wenn ich verliebt bin, habe ich Hemmungen“ In der Nachbetrachtung kam auch immer mehr zum Vorschein, wie sehr sie sich eine Scheinwelt aufbaut. Mit Lügen, Vicky gegenüber. Mit dem ständigen Drang sich in den Mittelpunkt zu rücken, um als etwas Besonderes dazustehen, oder um einfach Mitleid zu erwecken. So erzählte Sie zum Beispiel, sie wäre mal im Rollstuhl gesessen und nur durch ihre gesunde Ernährung könne sie wieder laufen. So ein Blödsinn. Wieso hat man denn Hemmungen mit jemanden intim zu sein, für den man ein Gefühl hat? Gute Frage? Ja! Eigentlich ist das doch umgekehrt. Wenn ich jemanden vertraue, dann ist es doch einfacher sich fallen zu lassen, oder? Wieso muss ich immer wieder Sachen erfinden, um mein Selbstbewußtsein zu schüren? Wieso muss ich immer mehr sein, als ich wirklich bin? Ok, Tiefenpsychologie. Geneigte Leser, bitte nicht lachen.... Ich schätze das so ein, korrigiert mich, wenn´s übertrieben klingt: Verhaltensmuster bilden sich nun mal in frühester Kindheit. In der Früherziehung wird entschieden, wie sich eine Psyche entwickelt. Das spätere Leben formt sie nur noch in die eine, oder andere Richtung. Ich weiß nicht wirklich, wie ihr Verhältnis zu Ihren Eltern ist, aber offensichtlich ist und war es nicht das Beste. Ich denke, ihre Kindheit war von sehr viel emotionaler Kälte geprägt. Und als Kind sehnt man sich nun mal nach emotionaler oder körperlicher Wärme. Die hat sie wohl nicht im ausreichenden Umfang erhalten. Wenn man dann noch im erwachsenendasein die eine oder andere große Enttäuschung hinter sich bringen musste, dann prägt sich dieser Gedankengang weiter. Das soll heißen: Man hat ja seine Eltern lieb und man versucht Wärme zu erhalten. Wenn man die von der Person nicht erhält, die man lieb hat, dann ist man gehemmt, diese Wärme zu empfangen und man wird sie immer suchen. Deswegen versuche ich diese Wärme von meinem Partner zu erhalten... Aber eben nur eine Wärme, die mir Geborgenheit und Vertrauen vermittelt, nicht sechsualität! Genau deswegen kann ich dann auch mit mehr oder weniger Fremden intim werden. Denn da sucht sie etwas ganz anders. Ich denke nicht einmal sechsuelle Befriedigung, sondern eher Selbstbestätigung. sechsualität als Machtspielchen. Da kann sie mit dem Glänzen, was sie hat. Aussehen! Da bekommt sie Anerkennung. Und warum braucht sie diese in so hohem Maße? Wieso erfindet sie diese Geschichten, die so absolut haltlos sind? Auch wieder ihre Kindheit. Gleich am Neujahrsmorgen fiel mir das schon auf, als sie meinte, Ihre Eltern würden immer nur ihre Schwester vorziehen, die studiere ja... Sie wird wohl nie Anerkennung von ihren Eltern erhalten haben. Immer wurde ihre Schwester bevorzugt, immer konnte sie alles besser. Also muss ich ja, wenn ich in der Tat keine Erfolge aufzuweisen habe, etwas erfinden, mich in eine fiktive Wirklichkeit stürzen um vielleicht jetzt endlich Anerkennung zu ernten.... Naja, hab wohl doch zu viele Psychologiebücher gelesen..... Die Sache war nun beendet. Ich hatte keinen Liebeskummer. Dazu war wohl diese „Beziehung“ von zu kurzer Dauer. Ich war höchstens genervt, das es schon wiedereimmal nicht geklappt hatte, obwohl ich mir wesentlich mehr erwartet hätte. Enttäuschungen hin oder her, Gefühle hin oder her. Man kommt irgendwann mal an den Punkt, wo es einfach nur nervt. Alles was mit Gedankengängen verbunden ist, die Hoffnungen erwecken, das nervt. Wie als würde ich auf der Stirn tätowiert haben: „Hier bin ich. Gutaussehend, charmand. Also, nehmt mich, laßt mich fallen und zeigt mir, das ich dazu verdammt bin, Enttäuschungen einstecken zu müssen!“ Es sollte nun eine Phase beginnen, in der ich sehr viel über mein vergangenes Beziehungsleben nachdachte. Über alle Frauen, alle Abenteuer, alle Gefühle, alle Enttäuschungen. Ich hatte das Gefühl in dem ganzen „Emotionsscheiß“ zu ersticken. Also beschloß ich die „Phase frisches Denken“ einzuläuten. Sollte heißen, dass ich einfach mal eine Zeit lang, mich absolut nicht auf Frauen einlassen wollte umd einen klaren Kopf zu bekommen. Meine ganze verkorkste Beziehungsvergangenheit, über die muss man erstmal nachdenken. Es begann alles, als ich 16 war. Der erste Kuß, aus der gleich eine Beziehung wurde. Karin hieß sie. Natürlich eine Fernbeziehung, wie sollte es auch anders sein. Wir haben so zusammengepaßt wie, Hund und Katze. Ich, der Draufgänger, sie, die bravste, auf dieser Welt. Naja, nach 3 Monaten war Schluß. Bis zur nächsten Beziehung hats lang gedauert. Dann kam Tanja. Sie im Internat, eine Mutter, die für sie keine Beziehung wollte, Hinternisse ohne Ende. Fast 3 Jahre waren wir zusammen. Meine erste große Liebe. Und was hat´s gebracht? Nichts! Das erste halbe Jahr, akute sechsprobleme. Das erste Jahr war schön, den Rest hätten wir uns schenken können. Wir haben uns kaum gesehen, uns ständig gestritten. Im Bett war´s die Routine schlecht hin. Ihre Freunde konnte ich nicht ausstehen. Aber wie es so schön heißt: „Wir haben uns geliebt!“ Da macht man ja nicht Schluß. Ich spürte wärend der ganzen Beziehung immer den Drang, meine Hörner abzustoßen. Aber ich bin ja treu. War oft unzufrieden, aber ich habe sie ja geliebt. Nach über 2,5 Jahren musste es ja passieren. Sie schoß mich ab, wie eine Tontaube. Wie als hätten wir uns nie geliebt. Es tat höllisch weh. Ich weinte das erste mal wegen einer Frau. Aber ich wollte sie zurück, ich liebte sie ja. Und mit meinem Charme, mit meinen beschissenen Charme, hab ich sie natürlich zurück bekommen. Nur um sie noch 3 Monate zu lieben. Nur um letztenendes zu spüren, dass dies nur wieder eine Illusion war, das es nicht mehr funktionieren konnte. Zu spüren, das sie dich verarscht, deinen Freunden erzählt, eigentlich will sie gar nicht mehr. Und dann tust du es. Obwohl du immer noch dieses Scheißgefühl im Bauch hast, was man Liebe nennt. Du machst Schluß. Als Befreiungsschlag. Um Ihr weh zu tun, aber du tust dir selber weh. Nur diesmal weinst du nicht, du schluckst es runter, einmal lächerlich machen, das reicht. Es hat nicht weh zu tun! Um dann zu erfahren, sie hatte schon längst einen Anderen, sie hat dich auch in der Beziehung betrogen. Das Gefühl, alles kurz und klein schlagen zu können, aber es nicht zu tun. Einfach zu schlucken. Scheiß drauf. Du vermisst Sie, also such dir gefälligst eine Neue. Das tut man doch so. Also Charme raus, dieser Scheiß Charme. Sandra, die wollte dich eh schon immer, also nimm sie. 4 Jahre jünger als ich, Jungfrau, unerfahren, strenge Eltern, aber sehr hübsch. Ja, das brauch ich jetzt. Für mein Selbstbewußtsein. Du denkst, du entwickelst ein Gefühl. Du spürst da irgendwas, du versuchst eine Beziehung aufzubauen. Fast hilflos. Du willst ja gar nicht, aber irgendwas drängt dich, es zu tun. Um Tanja zu vergessen? Du führst eine „BRAVO“ (Zeitschrift) Beziehung. Händchen halten, gut aussehen, bissl streicheln, bissl fummeln. Das klingt nicht nur lächerlich, das war es auch. Aber ich dränge keine Frauen, ich bin anständig. Dann kommt es zu dem Tag, an dem sie dir sagt, sie nimmt jetzt bald die Pille. Dabei lächelt sie dich ganz süß an. Ich hätt mich freuen müssen... Kurz darauf machte ich Schluß. Das klingt nicht nur lächerlich, das war es auch. Ich wußte, das dies nicht von langer Dauer sein konnte. Wieso sollte ich ihr die Jungfräulichkeit nehmen? Das hat sie nicht verdient, ich bin anständig. Das dies mein Beweggrund war, weiß sie bis heute nicht. Naja, fast 4 Monate waren es dann doch. Und jetzt stößt du deine Hörner ab, jetzt endlich.... Viele Monate später, kam Kerstin. Ich war bei meinem Freund Chudi. Wir besuchten Sie in ihrem Zimmer, in Ihrem Wohnheim. Süße Krankenschwester. Ich dachte mir nichts dabei. Es dauerte nicht lang, und sie rief mich an.. Kurz darauf, waren wir zusammen. Ich verliebte mich in sie. Im Bett, das Übliche für mich. Fummeln, knutschen. Das klingt nicht nur lächerlich, das war es auch. Sie meinte, sie schlafe mit Männern nicht in der ersten Nacht. Um mir im nächsten Moment einen Typen an der Wand zu zeigen und mir zu erzählen, das wäre ihr One-Night-Stand aus dem Urlaub gewesen... Ich dränge sie nicht, ich bin ja anständig und habe Charme, diesen Scheiß Charme. Nach knappen 4 Wochen, wir waren in der Stadt einkaufen, änderte sie ihren Mundwinkel. Sie lächelte auf einmal nicht mehr, und lächelte auch nie wieder. Wir schliefen in der Nacht mit zwei Decken, ich stand auf, gab ihr einen Abschiedkuß, und das solls gewesen sein. OK, du warst verliebt. Scheiß drauf, sauf dich ins Nirvana, und gut ist! Es sollte jetzt ein Jahr dauern, bis ich die nächste Beziehung führen sollte. Nun kam Johanna. Darüber habe ich ja schon ausführlich geschrieben. Du verliebst dich so sehr, das du nichts mehr steuern kannst. Das war Liebe. Liebe, die so schön sein konnte und auch so quälen konnte. Ich habe sie so endlos geliebt. Und der Satz ist so ehrlich gemeint, wie er nur ehrlich gemeint sein kann. Was es gebracht hat, das wißt ihr ja. Eine Narbe im Arm, ein gestörtes Verhältnis zu Beziehungen und so endlos viele Tränen. Ich hab in der Beziehung geheult und danach, wie ein Schloßhund. Viel zu oft. Es tat so weh, das ich meinte, den Verstand zu verlieren. Schmerzen, die ich so nie wieder erleben möchte.... Ein halbes Jahr später, fühlte ich mich wieder in der Lage, mich zu verlieben. Und ich tat es. In Sonja aus dem Urlaub. Darüber hab ich ja auch schon geschrieben. Das Resultat kennt ihr auch. 3 Monate hat´s gedauert. Dann kam eine E-Mail, und Schluß war. Ok, sauf dich ins Nirvana, verdrück dir ein paar Tränen. Bist wieder sauber verarscht worden. Langsam wird es zur Routine.... Zwei Wochen später, Christin. Auch schon besprochen. Schön verliebt, schön verarscht worden, langsam wird es zur Routine.... Das war mal ein kurzer Streifzug durch alle Frauengeschichten, die für mich mit einem Gefühl verbunden waren. Ein größeres, oder kleineres. Bis auf Karin und Sandra hats danach jedesmal weh getan. Mal mehr, mal weniger. Wärend eben dieser Phase „Frisches Denken“ wurde mir eigentlich sehr bewußt, das ich eigentlich Angst habe, mich zu verlieben. Komischerweise lernte ich gerade in dieser Zeit sehr viele Frauen kennen. Ich glaub, sie hätten auch nackig vor mir tanzen können, es hätte mich nicht interssiert. Diesem Prinzip wollte ich eine zeitlang treu bleiben. Kurz nach Christin zum Beispiel. Ich kann mich gar nicht mehr an ihren Namen erinnern. Ich nannte sie „Sarah Connor“ Sie hatte eine gewisse, kleine Ähnlichkeit mit Ihr. Ich stellte mich wahrscheinlich absichtlich so blöd an, nur das daraus nichts wird. Das klingt nicht nur lächerlich, das war so. Was mich nun zu meinem nächsten Gedankengang bewegt.... Alle Frauen, für die ich ein Gefühl hatte, waren für mich attraktiv. Für meine Freunde noch mal: Sie waren für MICH attraktiv. Und darauf kommts ja an. Aber wenn ich an meine unzähligen (kommt auf die Betrachtungsweise drauf an) Abenteuer dachte, wurde ich schon stutzig. Da waren schon viele dabei, die weder meinem, noch irgendeinem Schönheitsideal entsprachen. Ich dachte stundenlang darüber nach und versuchte dahinter ein Schema zu finden. Ich glaube es auch gefunden zu haben. Das sind natürlich unterbewußte Handlungen, aber wie schon mal erwähnt, handelt der Mensch nun mal nach seinem Unterbewußtsein. Das soll jetzt wirklich nicht Frauenverachtend klingen, aber ich werde es jetzt auch nicht umschreiben. Es waren schon wirklich krasse Frauen dabei. Dicke, hässliche Frauen. Ich sage nicht, das sie nicht symphatisch waren, soweit habe ich sie meist nie kennengelernt. Und das soll jetzt nicht arrogang klingen, aber sowas entsprach einfach oft genug nicht meinem Niveau. Blöde Worte, verzeiht, aber andere finde ich gerade nicht, und sie treffen ja auch zu. Also, wieso tue ich es immer wieder? Gute Frage, die bedarf einer Antwort! Fakt ist, das ich dabei grundsätzlich betrunken bin. Das ist ein wichtiger Fakt. Das soll keine Ausrede sein. Es ist aber nun mal so, das man alloloisiert, Hemmungen abbaut, oder ganz verliert. Fakt ist auch, das ich das nur tue, wenn ich in Phasen meines Lebens bin, in der ich absolut keine Beziehung möchte, oder das zumindest glaube. Und wenn ich keine Beziehung möchte, hat das immer mit einer vergangenen Enttäuschung zu tun. Meine lieben Freunde, versucht euch mal an ein paar dieser „Typisch-Jens-Aktionen“ zu erinnern und das chronologisch zu ordnen. Ihr werdet feststellen: Der liebe Jens war immer betrunken, und in einer Phase, wo er bewußt keine Beziehung wollte. Schema erkannt? Das sind die Fakten, jetzt zu dem, was meiner Meinung nach dahinter steckt: Ich kenne mich sehr gut, und ich weiß auch, das mir Frauen, die mir gefallen, sehr schnell den Kopf verdrehen. Jedes Mädchen mit der ich zusammen war, oder Monika aus der Sparkasse, Michaela aus meinem Lizenzkurz für mein Geschäft, Mindi aus dem Mallorcaurlaub. Frauen, in die ich mich auch verknallt habe, aber nichts daraus wurde. Oder die Frau, aus dem Nachtwerk, ihr wißt schon, die mit dem Hinterntick.... Ich will nicht sagen, das ich in sie verknallt war, aber sie hat mir gefallen und ich habe sie danach noch mal angerufen. Oder Sarah, auf die komme ich später noch ausführlich zu sprechen. Sie war attraktiv, und ich hätte mir durchaus eine Beziehung vorstellen können...Was ich damit sagen will: Sobald eine Frau attraktiv ist, werde ich zum Softie. Ich denke nicht, wie es vielleicht normaler wäre, sie gleich in Bett zu bekommen. Nein, irgendwie spukt da immer ein Beziehungsgedanke in meinem Kopf herum. Freunde denkt mal nach, ihr kennt mich, hab ich da nicht recht? Also was bleibt mir anderes übrig? Hübsche Frauen kennenzulernen, Beziehungsgedanken haben, enttäuscht werden? Nein, wenn ich das nicht will, dann tue ich das nicht. Aber man ist ja auch nur Mann, und ab und zu, na ihr wißt schon.... Dann eben habe ich Frauen, bei denen für mich keine Gefahr besteht, mich zu verlieben. Das klingt doch ganz einleuchtend. Meine Phase „Frisches Denken“ dauerte jetzt schon ein paar Wochen. Ich hatte wirklich nicht mal eine Knutscherei. Folgendes Ereignis brachte mich zur Erkenntnis, diese Phase zu beenden. Ich ging mit meiner lieben Vicky und einer Freundin von ihr, namens Sarah, weg. In eine Disco. Ich fand sie sehr attraktiv und symphatisch. Es wurde ein lustiger Abend und wir tranken nicht gerade wenig. Ich zumindest. Anstatt zu versuchen, mit ihr zu flirten, analysierte ich nur ihr Verhalten, was teilweise schon etwas seltsam war. Später fuhren wir zu dritt in marcs Wohnung, der Gute hatte uns seinen Schlüssel gegeben, da er bei seiner damaligen Freundin war. Ich mein, ich fand sie attraktiv, symphatisch, und ich versuchte nicht mal zu flirten. Das kanns doch irgendwie nicht sein. Ich dachte vorm einschlafen noch darüber nach. So kanns nicht weitergehen. Du bist nur einmal jung. Phase beendet. Am nächsten Morgen gingen wir noch zusammen frühstücken. Ich spendierte ihr 10000 Kaffee....Die Geschichte wird noch fortgesetzt! So vergingen die Wochen. Ne kurze SMS-Geschichte, die absolut fruchtlos und unlogisch war, war das einzigste. Das war die Lea, Bedienung aus einer Kneipe. Über Monate flirtete sie mit mir. Meine Freunde wollten mich verkuppeln, und gaben ihr meine Nummer, was sie offensichtlich erfreute. Nur das wir genau 2 Tage simmsten, und sie dann offensichtlich ihr Interesse verlor.... Ich saß mit Freunden bei mir daheim, wir tranken ein Bier und wollten dann in eine Disco gehen. Mein Handy piepste und eine SMS kam. Ich laß sie, und wurde blaß..... Johanna!!!!!!!! Sie fragte mich, wie es mir denn ginge. Das war ein seltsames Gefühl. Das gehört doch zu meiner Vergangenheit, die kann doch nicht Gegenwart sein. Ich verstand das gerade nicht, wirklich nicht. Ich schrieb nicht zurück, musste erstmal darüber nachdenken. Ich wollte wirklich nicht zurückschreiben, aber die Neugier war zu groß, so daß ich ihr am nächsten Tag zurückschrieb. SMS hin und her, bis wir vereinbarten uns mal zu treffen. Was tat ich da? Das wollte ich doch niemals tun! Das ist und bleibt Vergangenheit. Es dauerte nicht lang, und wir trafen uns. Ich fuhr mit mehr als gemischten Gefühlen zu dem Treffen. Der Treffpunkt war an einer Tankstelle. Ich rauchte ziemlich viel, und überlegte, was ich sie alles fragen wollte. Ich weiß, das ich solche Gespräche führen kann, nur auch in dieser Situation? Sie verspätete sich, so das ich schon fast meinte, das sie nicht mehr komme. Dann sah ich ihr Auto, komischerweise war ich nicht nervös. Wirklich nicht. Aber es war trotzdem ein absolut unheimliches Gefühl in mir. Neugier, Angst, auch ein bißchen Freude. Ich lief zu ihrem Auto, und sagte „Hallo!“