logo

Singles Ingolstadt  

Singles Nürnberg  

Singles München  

Singles Regensburg  

 

[index] [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21]

Darauf hab´ ich bis jetzt noch nicht drauf reagiert. Ich wüßte auch nicht wie, muß erst mal eine Nacht drüber schlafen. Du willst gar kein Mädchen kennenlernen, tust es aber doch. Du willst sie gar nicht küssen, tust es aber doch. Du willst nicht mit ihr schlafen, du tust es aber doch. Du willst ihr nicht das Gefühlt geben , ihr seit zusammen, du tust es aber doch. Der nächste Morgen brach heran. Ich lies in meinen Gedanken noch einmal alles auf mich wirken. Ich wußte wirklich nicht, wie ich mich verhalten sollte. Woher auch? So gut kannte ich Sie mit Sicherheit noch nicht, um das alles richtig einordnen zu können. Ich entschied mich erstenmal, darüber nachzudenken. So verging die Woche. Das Handy klingelte öfters, ich wußte, dass Sie es war. Ich konnte nicht abheben. Sie schickte mir SMS-Nachrichten. Sie brauche mich, Sie kann nicht mehr. Der Tod.... Wieso sagt mir niemand, was ich machen soll? Ich bin doch eigentlich ein intelligenter Mensch. Diese Situation zu meistern, das konnte ich trotzdem nicht. So wurde es Freitag. Ich war auf einer Party. Ich trank ziemlich viel, und redete meinen Frust von der Seele. Ich war richtig fertig. Das Handy klingelte pausenlos. Die SMS folgten. Ich kann nicht mehr. Am nächsten Abend wollte ich weggehen. Kurz bevor ich das Haus verlies, klingelte das Festnetztelefon. Sie war am Apparat. Ich war richtig erschrocken. Wusste nicht was ich sagen sollte. Ich erzählte Ihr, ich wäre in Ungarn (bin dort oft geschäftlich) gewesen, und hätte mein Handy nicht dabei gehabt. Normalerweise hätte ich Ihr jetzt sagen müssen, was ich denke. Aber ich konnte es einfach nicht. Meine Zunge und meine Lippen formten Sätze, die ich nicht steuern konnte. Sie begann zu erzählen. Über den Tod Ihrer Freundinnen, ein schwerer Verkehrsunfall. Wir redeten ziemlich lang. Ich musste das Telefonat dann beenden, da ein Freund bereits auf mich wartete. Meine Gedanken waren immer nur bei Ihr. Was bin ich für Sie? Was will ich für Sie sein? Wie soll ich mich weiter verhalten? Meine Sympathie für Sie, war natürlich die Gleiche, obgleich ich Ihre Psyche natürlich nicht verstand. Am nächsten Tag telefonierten wir wieder. Ziemlich lang. Irgendwie kamen wir auf das Thema, Sie könne doch zu mir kommen. Eine Stunde später stand Sie vor meiner Tür. Ich erwartete eigentlich ein deprimiertes Mädchen. 2 Freundinnen von Ihr waren immerhin umgekommen. Aber nein. Sie war nett, lustig, fröhlich. Alles lief von ganz allein ab. Wir unterhielten uns, wir küssten uns, wir schliefen miteinander. Viel Zeit hatte Sie nicht. Sie fuhr 2 Stunden später wieder nach Hause. Als Sie weg war, wieder nur die gleichen Gedanken. Mache ich das wirklich richtig, will ich das, oder warum tue ich es? Eine Antwort konnte ich trotzdem nicht finden. Mein Unterbewußtsein hatte die Oberhand gewonnen, ich konnte es nicht steuern. Wollte ich eine Beziehung, wenn ja, mit Ihr? Ehrlich gesagt, habe ich mich noch nie so „entscheidungslahm“ gefühlt. Es hatte sich aber schon so eine Vertrautheit zwischen uns entwickelt, die ich nicht beschreiben konnte. Ich hatte das Gefühl, schon alles über Sie zu wissen, dies war aber nicht der Fall. Am nächsten Tag fuhr ich wieder zum Tegernsee. Wir telefonierten jeden Abend sehr lang. Sie schickte mir ein Päckchen, wirklich süß. Am Donnerstag wollte ich dann zu Ihr fahren. Allerdings kam ein familiäres Problem dazu, was meine Anwesenheit daheim zwingend erforderte. Ich nahm mir für Freitag frei und fuhr nach Hause. Unterwegs rief ich Sie an, und sagte Ihr, dass ich nicht zu Ihr kommen könne. Sie glaubte mir meine Gründe nicht so ganz. Aber das war mir in dieser Situation egal. Ich war daheim. Trank ein paar Bier, um über die familiäre Situation zu sprechen. Am Abend telefonierten wir dann. Ich war mies drauf. Wir sprachen dann das erste mal, über Ihre Psyche, dass ich viele Dinge nicht verstand. Sie reagierte sauer. Sie meinte, ich wäre wie die Anderen. Ich hatte aber wirklich andere Probleme, als darauf eingehen zu können. Am nächsten Tag schickte Sie mir ein Telegramm um mich aufzumuntern. Ziemlich süß. Ich ging an diesem Wochenende nicht weg. Wir telefonieren oft, und plötzlich drehte sich die Situation um. Ich war derjenige, der die Anrufe brauchte, um mich abzulenken, um mich trösten zu lassen. Seltsam. Aber so ist das Leben. Schlagartig änderte sich meine Einstellung zu Ihr. Warum keine Beziehung. Ich dachte nach. Sie hatte doch alles, was ein Mädchen haben muss. Einfach ist Sie sicher nicht, aber das bin ich auch nicht. So kam es dann auch, dass ich am nächsten Abend zu Ihr fuhr, ich habe mich richtig auf Sie gefreut, war aber auch froh, von daheim wegzukommen, mich dieser deprimierenden Atmosphäre entziehen zu können. Ich war das erste mal bei Ihr. Eine Freundin von Ihr war auch noch da. Sie fuhren wir später nach Hause. Ich lernte Ihren Sohn kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb. Ich spielte mit Ihm. Später schauten wir zu dritt Video. Sie in meinem linken, er in meinem rechten Arm. Ein mehr als seltsames Gefühl. Der Abend verging, und ich fuhr sehr spät nach Hause. Aufjedenfall waren wir jetzt zusammen. Das wollte ich mittlerweile auch so. Sie ist wirklich ein liebes Ding. Hat ganz schön lange gedauert, bis ich mich für eine Beziehung entschied. Aber jetzt war es passiert. Ich fühlte etwas für Sie. Mal schauen, was die Zukunft so bringen wird. The Story will be continued..... Seit dem ich den letzten Satz schrieb, sind mittlerweile fast 9 Monate vergangen. Die Zeit rast halt vor sich. Es ist Freitag und ich bin allein daheim. Warum das so ist, das möchte ich nun erzählen: In den letzten Absätzen ist ja schon durchgekommen, dass mit Ihrer Psyche etwas anders läuft, als ich es bis jetzt kannte. Jedenfalls, liefen die nächsten Wochen normal ab. Irgendwann war es dann auch so weit, dass ich zu Ihr die magischen Worte sagte „ICH LIEBE DICH“. Und ich meinte es auch so. Das Jahr 2000 war gerade angebrochen. Sie war das Wochenende bei mir. Wir waren in einem Einkaufszentrum beim Shopping. In diesem Einkaufszentrum arbeitete auch meine Ex-Freundin. Jedenfalls gingen wir aus dem Zentrum heraus und ich sagte Ihr, dass ich gerade meine Ex-Freundin gesehen hätte. Eigentlich eine normale Situation, aus der nicht viel entstehen dürfte. Aber so nicht bei Ihr. Sie begann mit eine Szene zu machen. Sie forderte mich auf, Sie unverzüglich zum Bahnhof zu fahren. Sie wolle nach Hause. Keine Ahnung, über was Sie sich so aufregte. Jedenfalls fuhr ich erstmal Richtung Bahnhof, allerdings nicht ohne einige Umwege in Kauf zu nehmen. Ich versuchte mit Ihr zu reden. Sinnlos. Sie war wie ausgewechselt. So kannte ich Sie eigentlich nicht. Am Bahnhof angekommen, sagte ich zu Ihr, das es Ihre Entscheidung sei, jetzt nach Hause zu fahren. Ich wolle das nicht. Sie begann zu reden, und sagte, dass ich so viel von Ihr noch nicht wüsste, und das es das Beste sei, wenn Sie jetzt fahren würde. Aber damit gab ich mich nicht zufrieden. Ich überzeugte Sie zu bleiben. Sie meinte, wenn die Zeit reif dafür wäre, würde Sie mir einige Dinge erzählen, die ich noch nicht wüßte. Am Abend gingen wir dann in eine Disco. Es war ein recht netter Abend. Jedenfalls tanzte ich dann mit einer Freundin. Bis jetzt war noch nicht durchgedrungen, dass Sie recht eifersüchtig ist. Plötzlich rannte Sie wie von der Tarantel gestochen, von der Tanzfläche. Ich Ihr hinter her. Sie schaute mich aggressiv an und schrie, ich werde dich jetzt betrügen. Der Typ dahinten hätte Sie eh schon auf einen Tequilla eingeladen. He? Was geht denn jetzt für ein Film ab. Sie beruhigte sich wieder, Mein Bruder wollte nach Hause. Sie aber nicht. Ich war der Fahrer und auch schon ein wenig müde und wollte den Abend auch beenden. Das sagte ich Ihr auch. Das verstand Sie aber nicht. Was gibt es da eigentlich zu verstehen? Sie diskutierte mit mir, Sie sähe es nicht ein auf Andere Rücksicht zu nehmen. Sie wolle bleiben. Diesen Charakterzug kannte ich an Ihr bis jetzt noch nicht. Hatte ich mich in Ihr getäuscht? Irgendwann fuhren wir dann noch. Ich fuhr ziemlich aggressiv. Hatte die Schnauze ziemlich voll. Daheim angekommen, gingen wir in mein Zimmer. Wir redeten und ich sagte Ihr, dass es so nicht funktionieren würde. Sie änderte Ihren Blick, und wollte immer wieder die selbe CD, mit dem selben Lied hören. Pausenlos. Sie begann zu erzählen, was Ihr in Ihrer Vergangenheit alles zugestoßen sei. Über Ihre Adoption, das Internat, Ihre Ex-Freunde, die Sie schlugen. Alles ziemlich traurig. Deswegen sei Sie so geworden. Vorab noch so viel. Sie erzählte mir einmal, wenn es Ihr schlecht ginge, würde Sie sich immer selbst verletzen. Mit einer Glasscheibe aufschneiden, bis es blute. Am Ende Ihrer Geschichte, bettelte Sie mich förmlich um eine Glasscherbe . Sie hielt diesen Druck nicht mehr aus. Sie wolle sich verletzen. Ich hielt Sie fest und versuchte Sie zu trösten. Aber ich fühlte mich aber in einer Rolle, in die ich bestimmt nicht wollte. Konnte das ganze absolut nicht einordnen. Was soll denn das? Was passiert hier. Ich hatte von so etwas noch nie gehört! Es gab alles keinen Sinn. Sie ist normalerweise ein total flippiges Mädchen, und jetzt DAS !?! Ich begann mir Gedanken zu machen. Über das, was Sie mit erzählt hatte, über das was ich bis jetzt mit Ihr erlebt hatte, über die ersten Telefonate, über die SMS, als Sie vom Tod schrieb. Ich setzte mich an den Computer, und ging in das Internet. Ich startete eine Suchmaschine und überlegte, welches Suchwort ich denn eingeben könnte. Ich probierte es mit „Selbstversümmelung“ und wählte die erste Seite, welche sich mir darbot. Der Titel war: „Versteckte Scham“. Wie sich später herausstellte, ein Volltreffer. Ich begann zu lesen. Das stand etwas von „SVV“, von „Borderline“ und vielen anderen Dingen, mit denen ich nichts anfangen konnte. Je mehr ich las, je mehr konnte ich Sie damit identifizieren. Ein Thema war: „Was muss passieren, damit man zur Glasscherbe greift“. Das deckte sich schon damit, was Sie mir erzählt hatte. Mir wurde mulmig. Es ist etwas greifbares, was es tatsächlich gibt. „Borderline“, „SVV“, Schlagwörter, über dessen Bedeutung ich mir zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht im Klaren war, was das für mich bedeuten würde. Ich verbrachte Nächte im Internet, um mir ein Bild von dieser Sache zu machen. Ich begann langsam zu begreifen, das man das nicht steuern kann, wußte aber noch nicht, dass es eine richtige Krankheit ist. Ich erzählte Ihr von meinen Recherchen und sagte Ihr, Sie könne sich ja auch mal diese Seite im Internet anschauen. Jetzt weiß ich, dass ich mit diesen Informationen nicht so leichtfertig umgehen hätte dürfen. Aber im nachhinein ist man immer schlauer. Sie tat es auch. Bis jetzt dachte Sie immer, Sie wäre allein mit dieser Art von Problemen. Sie dachte es sei normal so zu sein, einfach Ihre Art mit Problemen umzugehen. Bis jetzt konnte Sie damit auch recht gut leben. Jeder hatte Sie so hingenommen wie Sie war, Ihr Ex-Freunde, Ihre Eltern, Ihr gesamtes Umfeld. Jedenfalls wußte Sie jetzt, das es etwas war, was einen Namen hat. Und dies war für Sie sicher nicht von Vorteil, aber das sollte sich erst noch herausstellen... Auf den folgenden Seiten möchte ich schildern, was mir so alles mit Ihr passiert ist. Nur ist das natürlich alles eine Weile her, so dass es zeitlich sicher nicht ganz so stimmt, aber das ist ja auch nicht so wichtig. Eins steht fest: Ich liebe Sie, und werde Ihr helfen. Aber nicht aus Verantwortungsbewußtsein sondern aus LIEBE! Es war ein ganz normales Wochenende. Es wurde Abend. Wir wollten eigentlich zu mir nach Hause fahren. Aber anstatt sich fertig zu machen, zögerte Sie alles endlos hinaus. Ich wurde genervt. Sie setzte sich an den Computer und chattete im Internet auf o.g. Seite. Es wurde immer später. Wir begannen uns zu streiten. Und so eskalierte die Situation. Bis jetzt hatte Sie immer nur über das „aufschneiden“ geredet. Jetzt passierte es das erste mal. Ich sah das Blut und war geschockt. Sie schloss sich im Bad ein. Die Situation überforderte mich zu dem Zeitpunkt noch maßlos. Jedenfalls konnte ich nicht mehr, und setzte mich ins Auto. Das Wetter war beschissen. Meine Gedanken schlugen Purzelbäume. Es dauerte nicht lange, und das Telefon klingelte. Sie war dran. Sie bettelte mich förmlich zurückzukehren. Ich wollte, aber ich konnte nicht. Die Eindrücke übermannten mich. Ich hatte soetwas noch nie gesehen. Wir redeten ewig am Handy. Jedenfalls vereinbarten wir, dass ich dann am nächsten Morgen wieder zu Ihr komme. Daheim angekommen, brauchte ich erst mal ein Bier. Ich ging dann ziemlich spät ins Bett. Gegen 7.00 Uhr fuhr ich dann zu Ihr. Sie machte die Tür auf, war aber völlig apathisch. Dann sah ich Ihren Arm. Völlig aufgeschnitten. Mein Geist wehrte sich dagegen, in dieser Situation zu sein. Wie kann man sich soetwas antun? Ich wusste damals noch zu wenig, und konnte mir auch nicht vorstellen, das dies noch eine ziemlich harmlose Situation war...... ......Es war Weiberfasching. Wir gingen getrennt weg. Sie fuhr mich zu meinen Freunden. Mit denen ging ich weg. Sie war bei Ihren Freundinnen und ging ebenfalls weg. Sie war auf einer Veranstaltung...typisch für Weiberfasching...wo nackte Männer tanzten. Ich amüsierte mich. Wir waren in ein paar Kneipen. Nun erreiche mich die erste SMS. Sie schrieb von den tanzenden Männern, und das Sie sie gerade angegriffen hätten...he? Was soll der Blödsinn? Wieso will Sie mich eifersüchtig machen. Aber das gelingt Ihr bei mir nicht so leicht. Es folgten weitere SMS in diese Richtung. Ich dachte mir meinen Teil, und amüsierte mich weiter. Es wurde später, und ich war schon recht angeheitert. Mein Handy klingelte. Sie machte mir eine Szene, Sie wolle mich sofort abholen, schrie, Sie hätte Ärger wegen mir, mit der Polizei bekommen. Ich erklärte Ihr, dass ich aber noch nicht heim wollte, Sie machte Terror. Ein Freund von mir bekam das alles mit. Mir war das so peinlich!!! Sie schreibt mir erst, wie toll Sie sich amüsiert und dann DAS?! Jedenfalls holte Sie mich dann ab. Ich war so wütend. Sie kam mit Ihrem Auto an, fuhr noch einen Freund von mir heim. Ich sah im Ansatz Ihren Arm....mir lief es kalt den Rücken herunter.... Auf der Heimfahrt sagte ich nicht viel, ich rauchte lieber. Es war so demütigend für mich. Ich , der sein Leben bis jetzt in vollen Zügen genoß, sollte sich diesem Terror hingeben müssen. Warum tue ich das. Weil ich Sie liebe. Das ist die Antwort. Aber das macht es nicht leichter. Wir waren nun bei Ihr daheim. Ich sah das Chaos. Alles voller Blut. Glasscherben, überall!! Ich weißt nicht mehr genau, was nun passierte, jedenfalls waren wir noch ewig wach und diskutierten. Wir gingen schlafen. Sie musste am nächsten Morgen sehr früh aufstehen und in die Schule gehen. Sie umarmte mich. Ich war aber noch im Halbschlaf. Später stand ich auch auf. Ich war allein bei Ihr. In meinem Kopf lies ich noch einmal das Geschehene revue passieren. Ich machte mir meine Gedanken. Will ich das? Ich bin doch eigentlich ein fröhlicher Mensch. Ich hatte Kopfweh und mir ging es einfach total mies. Die Scherben lagen noch überall, und das Blut war noch überall zu sehen. Ihre Mutter kam hoch in Ihr Zimmer und sah das ganze Chaos. Tränen standen Ihr in den Augen. Ich wusste nicht was ich dazu sagen sollte. Jedenfalls kam Sie dann von der Schule zurück. Sie dachte alles sei vergessen, aber das war es nicht. Ich benahm mich ziemlich abweisend. Wir diskutierten lange. Aber heraus kam nicht viel. Ich begriff das alles einfach nicht. Sie fragte mich, ob ich Schluß machen wolle. Ich konnte nicht verneinen. Ich war der Situation einfach nicht gewachsen. Ich überlegte hin und her. Wußte nicht was ich machen sollte. Aber irgendwann umarmte ich Sie und sagte zu Ihr, Sie sollte sich einer Therapie unterziehen, weil sonst unsere Beziehung nicht funktionieren könne... und der Stein kam ins Rollen.... Ab und an waren wir auch am Wochenende bei mir daheim. Aber jedesmal aufs Neue wurde ich an die Grenzen meiner Belastbarkeit gebracht. Es war immer das gleiche Spiel. Ein kleiner Anlaß und Sie flippte aus. Es musste nicht viel passieren. Oft lief Sie durch meine Ortschaft, mit offenen Armen, Blut überströmt. Ich lief Ihr sooft hinterher. Sooft... An einem Sonntag fuhren wir dann zu Ihr. Sie war wie immer, nach einem Wochenende bei mir geladen...wir waren kaum auf der Autobahn. Sie nahm eine Rasierklinge, schnitt sich immer wieder in den Oberschenkel, immerwieder, immerwieder. Sie drohte plötzlich, sich aus dem Auto zu stürzen, griff schon an die Öffnung. Ich machte eine Notbremsung auf dem Standstreifen, versuchte Sie zu beruhigen. Das gelang mir aber kaum. Minuten später fuhren wir weiter. Und wieder schnitt Sie sich auf. Als wir dann daheim bei Ihr ankamen, beruhigte Sie sich langsam wieder. ...Ich lag mit Ihr im Bett, wie sooft, wir schauten fernsehen, ich kuschelte mich an Sie, das tat ich so gern. Ich streichelte Sie, umarmte Sie, freute mich, Sie zu lieben. Und wie immer, irgend etwas passierte, irgendeine Kleinigkeit, die Sie wieder zum Wahnsinn brachte. Es war Winter, eiskalt draußen. Sie sprang auf, lief zum Fenster, und kletterte raus, der wilde Stier war wieder da. Ich raus aus dem Bett, hinterher, nur mit Unterhose bekleidet. Sie kletterte immer weiter, ich griff nach Ihr. Ich hatte Routine in dieser Sache, dass passierte oft. Wie immer zog ich alle Register, meiner Psychologie. Die brauchte ich hier auch. Man könnte meinen, Sie macht das nur so, um mich zu manipulieren, nein, das war nicht so. Es war immer ein Selbstmordversuch, immer stand Ihr Leben in dieser Situation auf dem Spiel. Ein falsches Wort, eine falsche Bewegung....Nein, das male ich mir nicht aus. Einfach nur Zugeständnisse machen, die richtigen Worte finden, Ihr meine Liebe und meine Kraft zu schwören. Das funktionierte meistens. Mein Gesicht in Ihren Augen wieder von „schwarz“ zu „weiß“ zu machen. Nur die Angst unterdrücken, die spürte Sie sowieso, und nutzt diese aus. Sie haßt mich ja in solchen Momenten. Die Zugeständnisse nur so rüberbringen, das ich Sie erst meinte, egal wie aberwitzig Sie auch sein mögen. Es war so kalt, meine Muskeln erschlafften, ich zitterte am ganzen Körper, aber ich konnte ja nicht weg. Muß ja Ihre Balance wieder herstellen. Muss Sie dazu bringen, dass Sie sich wieder in das kleine Baby verwandelt. Aber heute war es anders, so entschlossener, Sie war zu leichtsinnig, zu taub für meine Worte. Nichts half, keine Unterstützung, keine Sympathie und kein Verständnis. Diese drei Worte waren in solchen Situationen immer wichtig, das hatte ich gelesen, und versuchte es oft anzuwenden, und manchmal funktionierte es auch. Minuten vergingen, in denen Sie immer wieder drohte zu springen, Minuten vergingen, in denen Sie sich von mir verabschiedete. Nur die Nerven nicht verlieren, sei unterwürfig, laß dich demütigen, das hilft, zeig Ihr, dass Sie dich unter Kontrolle hat, zeig Ihr das Sie zurückkommen kann, ohne das sich etwas verändert, egal wie du dich dabei fühlst. In dem Moment kam Ihr Sohn rein. Er sah seine Mama, welche er über alles liebte, am Fenster stehen, er hatte so sehr Angst. Er sagte: „Mama, willst du tot sein?“ Er weinte, sie nahm es aber noch nicht wahr. Er lief verstört aus dem Zimmer. So toll, jetzt muss ich auch noch Angst um Ihn haben. Aber das war scheinbar der Anlaß, dass Sie wieder zu sich kam. Ich sah das an Ihrem Gesichtsausdruck. Ich streckte Ihr meine Hand entgegen. Die nahm Sie auch. Nur es war glatt auf dem Dach. Sie rutschte ab. Sie erschrak, in Ihren Augen war Todesangst. Ich hielt Sie krampfhaft fest, nur die  

Intern
Home
Impressum
Sitemap

 

Lifestyle und News
Reisen für Singles
Barfusschuhe
Nichts zum anziehen!
Zitate für Singles
Schönling?

 

Wo Singles kennenlernen ?
Beim Sport
Beim Aquabiking-Aquacycling
Beim Hobby
Beim Tanzkurz
Beim lesen
Beim Kochen
Am Valentinstag
Eine Liebesgeschichte

 

logo